Regelschmerzen: Schmerzhafte Tage

Donnerstag, 27.03.2014

Regelschmerzen bezeichnen außergewöhnlich schmerzhafte monatliche Menstruationen. Bis zu 50 Prozent der Frauen sind davon betroffen.

Bei der Dysmenorrhoe, umgangssprachlich auch Regelschmerzen genannt, wird zwischen zwei verschiedenen Arten unterschieden: der primären und sekundären Dysmenorrhoe. Dem Medizinportal "Onmeda" zufolge leiden vor allem junge Frauen daran. Üblicherweise beginnen die Beschwerden kurz vor Einsetzen der Periode und halten einige Tage an. Bei vielen Frauen sind die Schmerzen an den ersten beiden Tagen der Menstruation am stärksten ausgeprägt. Während einige Frauen nur leichte Beschwerden haben, leiden andere unter so starken Symptomen, dass sie im Alltag stark beeinträchtigt sind. Mitunter haben die betroffenen Frauen ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl und können in dieser Zeit nicht einmal arbeiten gehen. Regelschmerzen müssen nicht in jedem Zyklus auftreten und die Intensität der Schmerzen kann variieren.

Primäre Regelschmerzen

Als primäre Regelschmerzen werden monatliche Menstruationsbeschwerden bezeichnet, die bereits mit der ersten Regelblutung einhergehen können. Bei den meisten Frauen, die regelmäßig davon betroffen sind, treten die Schmerzen laut "Netdoktor.at" innerhalb von zwei Jahren nach der ersten Menstruation auf.   
Die primäre Dysmenorrhoe zeichnet sich durch Symptome wie krampfartige starke Schmerzen aus, die unregelmäßig auftreten und zum Teil einige Minuten andauern können. Verantwortlich für die Schmerzen sind starke Kontraktionen der Gebärmutter, die über das normale Maß hinausgehen, das für eine Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut nötig ist. Weil die Hormone, die diese Kontraktionen steuern, sogenannte Prostaglandine, auch eine Wirkung auf andere Organe wie etwa dem Magen-Darm-Trakt oder der Muskulatur der Gefäße hat, können auch weitere Beschwerden wie etwa Übelkeit oder Durchfall auftreten.

Sekundäre Dysmenorrhoe

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Im Gegensatz zur primären Dysmenorrhoe sind sekundäre Regelschmerzen üblicherweise Folge einer gynäkologischen Erkrankung und treten meist erst ab dem 30. oder 40. Lebensjahr auf. Häufig ist eine sogenannte Endometriose ursächlich. Dabei handelt es sich um eine gutartige Verwachsung der Gebärmutterschleimhaut. Die Endometriose tritt relativ oft auf – sie macht etwa zehn bis zwölf Prozent der gynäkologischen Erkrankungen aus.
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Polypen, Krebs, Myome oder Entzündungen der Genitalien hinter den Beschwerden stecken. Und auch Verhütungsmittel wie etwa die Spirale können sekundäre Regelschmerzen auslösen.

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27.03.2014 17:45
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