Panda-Dame täuscht Schwangerschaftsanzeichen vor

Dienstag, 26.08.2014 Felicia Huber

Die Betreiber der Panda-Aufzucht-Station im chinesischen Chengdu hatten sich schon gefreut: Die Panda-Dame Ai-Hin zeigte eindeutige Schwangerschaftsanzeichen. Doch nun stellte sich heraus, dass sie diese scheinbar nur vorgetäuscht hatte.

Es war sogar eine Liveübertragung der Geburt des kleinen Pandas geplant. Umso ernüchternder war es für die Mitarbeiter einer chinesischen Aufzucht-Station, als sich nun herausstellte, dass Panda-Dame Ai-Hin gar nicht guter Hoffnung ist, sondern die Schwangerschaftsanzeichen offenbar nur vorgetäuscht waren. Das berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua.

Schwangerschaftsanzeichen für besseres Futter

Tatsächlich habe Ai-Hin eindeutige Anzeichen für eine Schwangerschaft gezeigt, berichtet die Agentur. Sie sei recht appetitlos gewesen, habe sich im Juli weniger bewegt und im Blut sei sogar ein plötzlicher Anstieg des Schwangerschaftshormons Progesteron nachweisbar gewesen. Nach zwei monatiger Beobachtung seien die Schwangerschaftsanzeichen aber wieder zurückgegangen.

Also alles nur Theater? Die Panda-Dame könnte wirklich ein Motiv gehabt haben, eine Schwangerschaft vorzutäuschen: Sie wollte eventuell bevorzugt behandelt werden.
„Wenn Pandas Schwangerschaftsanzeichen zeigen, werden die werdenden Mütter in Einzel-Anlagen mit Klimaanlage verlegt und bekommen einen Rund-Um-Die-Uhr-Service. Außerdem  erhalten sie mehr Brot, Früchte und Bambus“, sagte Wu Kongju, Panda-Experte der Chengdu Station. Das hätten ein paar clevere Pandas in der Vergangenheit bereits zu ihrem Vorteil genutzt, um ihre Lebensqualität zu erhöhen..

Nachwuchs-Maßnahme: Pornos für Pandas

Laut der Nachrichtenagentur gebe es weltweit nur noch 1.600 Pandas in freier Wildbahn, was sie zu einer extrem vom Aussterben bedrohten Spezies mache. Circa 300 Pandas würden aktuell in Gefangenschaft gehalten. Da sich Pandas in Gefangenschaft nur selten vermehrten, wäre die Schwangerschaft von Ai-Hin eine kleine Sensation gewesen. Statistisch gebären nur 24 Prozent der in Gefangenschaft lebenden Panda-Weibchen Nachwuchs.

Um die sexfaulen Tiere zum Liebesakt zu animieren, hätten die Betreiber der Panda-Anlage in Chengdu, den Bären sogar schon „Panda-Pornos“ gezeigt. Hier wurden vor allem den männlichen Pandas Videos von sich paarenden Pandas vorgespielt. Pornos könnten nicht nur Menschen zum Sex animieren, sondern würden sich auch auf das Paarungsverhalten von Pandas auswirken, berichtet ein Experte der Panda-Station. Doch diesmal hat das offenbar nicht funktioniert.

Schwangerschaftszeichen nur vortäuschen? Ganz schön clever diese Pandas!

Die Panda-Dame Ai-Hin hat ihre Schwangerschaftsanzeichen eventuell nur vorgetäuscht, um bessers Futter zu bekommen.

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