Ovularing überwacht den Zyklus – Wann bin ich fruchtbar?

Montag, 07.04.2014

Furchtbar, fruchtbarer, schwanger! Der Ovularing soll besser als andere Methoden den perfekten Zeitpunkt im weiblichen Zyklus aufspüren. Wird der Kinderwunsch damit zum Kinderspiel?

Der weibliche Zyklus ist kein Schweizer Uhrwerk und variiert nicht nur von Frau zu Frau, sondern kann auch jeden Monat abweichen. Wer einen Babywunsch hegt und schwanger werden will, sollte hierfür seine fruchtbaren Tage bestimmen. Einen Eisprungkalender zu führen, ist umständlich und verlangt Disziplin. Der Ovularing soll diesen Vorgang revolutionieren.

Ovularing kennt die fruchtbarsten Tage des Zyklus

Ein Startup aus Leipzig unter der Leitung des Reproduktionsmediziners Prof. Dr. Henry Alexander hat das Produkt auf den Markt gebracht und verspricht nicht weniger als eine genauere und komfortablere Überwachung des Zyklus und Bestimmung der fruchtbaren Tage, als es mit anderen Methoden bisher möglich war.

Der Ovularing ist ein flexibler Kunststoffring, an dem ein austauschbarer Sensor angebracht ist. Hormone sind dabei nicht im Spiel. Er wird wie ein Tampon in die Vagina eingeführt und verrichtet dort seine Arbeit: Er misst alle fünf Minuten die Körpertemperatur und zeichnet diese auf. Um die Daten auslesen zu können, kann der Datensensor jederzeit entnommen werden und in ein Lesegerät eingesetzt werden, das sich via USB ganz einfach mit einem Computer, Tablet oder Smartphone verbinden lässt. Eine spezielle Software liest die Daten aus und zeigt den individuellen Zyklus und dessen Phasen an, zu denen auch die fruchtbaren Tage sowie der Eisprung zählen.

Schwanger werden leicht gemacht

Auf der Basis der aufgezeichneten Daten sagt die Software auf den Tag genau den nächsten Eisprung voraus und zeigt an, an welchen Tagen eine Schwangerschaft am wahrscheinlichsten ist. Temperaturschwankungen, die durch Krankheit oder andere Umstände bedingt sind, werden hierbei berücksichtigt. Zusätzlich haben Frauen die Möglichkeit, Besonderheiten während ihres Zyklus zu dokumentieren wie etwa die Stimmungslage, Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs oder die Menge des Zervixschleims.

Im Statistikbereich können die Nutzerinnen des Ovularings ihre Zyklen auswerten lassen. Es lassen sich damit nicht nur die fruchtbaren Tage komfortabel bestimmen, der Ovularing kann auch bei der Diagnose von Krankheiten unterstützen. Die Kosten betragen laut Hersteller zwischen rund 20 und 35 Euro pro Monat.

Um eine Schwangerschaft verhindern zu wollen, kann man sich bei einem Arzt beraten lassen, welches Verhütungsmittel für einen das Beste ist.

Ob die Wahl nun auf die mechanische oder auf die hormonelle Verhütung fällt ist Nebensache, wichtiger ist, dass Sie sich dabei wohlfühlen.

 

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