Nuvaring: Gegenanzeigen - Das spricht dagegen

Mittwoch, 26.02.2014

Hormonelle Verhütungsmittel wie der Nuvaring haben nicht nur Nebenwirkungen – es gibt auch gewisse Gegenanzeigen, die gegen eine Einnahme sprechen.

Bevor Sie sich dazu entscheiden, mit dem Nuvaring zu verhüten, sollten Sie zunächst die Risiken abwägen, die mit der Einnahme einhergehen können. Nehmen Sie dauerhaft spezielle Medikamente ein oder bestehen bei Ihnen gewisse Vorerkrankungen, ist das Verhütungsmittel möglicherweise ungeeignet für Sie.

Nuvaring : Gegenanzeigen bei der Anwendung 

Leiden Sie an bestimmten Krankheiten, sollte die Anwendung des Nuvarings in Absprache mit Ihrem Arzt sorgfältig abgewogen werden. Dem Medizinportal "Onmeda" zufolge  gehören dazu beispielsweise schwere Lebererkrankungen, unter denen veränderte Leberwerte auftreten. Auch bei vorhandenen Lebertumoren – egal, ob gut- oder bösartig – wird von hormonellen Verhütungsmitteln abgeraten. Leiden Sie an Diabetes mellitus, an Migräne oder Thrombosen, sollten Sie ebenfalls nicht mit dem Nuvaring verhüten.

Weil das Thromboserisiko durch die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln wie dem Nuvaring oder der Antibabypille ohnehin schon erhöht ist, eignet sich der Nuvaring nicht für Frauen, die bereits an einer Thrombose oder anderen Blutgerinnseln erkrankt sind oder waren oder bei denen eine Vorstufe dieser Erkrankungen besteht, etwa eine Angina pectoris.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

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Unter der Einnahme gewisser Medikamente kann es zu einer Abschwächung der Wirksamkeit des Nuvarings kommen. Dazu gehören laut "Onmeda" beispielsweise das Antibiotikum Rifampicin, Präparate mit Johanniskraut oder auch Anti-Epileptika wie Phenobarbital oder Phenytoin. Durch Antibiotika wie Penicillin oder Tetracyclin hingegen kann der Verhütungsschutz des Nuvarings auch vollständig aufgehoben werden. Nehmen Sie eines dieser Medikamente ein, sollten Sie deshalb währenddessen zusätzlich mit Kondomen verhüten. Achten Sie unbedingt darauf, auch ausreichend lange auf diese Sicherheitsmaßnahme zurückzugreifen. Ein zusätzlicher Verhütungsschutz sollte auch über den Zeitraum der Antibiotika-Einnahme hinaus erfolgen – bis etwa 28 Tage nach dem Absetzen der Medikamente.

Weil der Einsatz des Nuvaring bei bestehenden Vorerkrankungen und unter der Einwirkung verschiedener Medikamente schwerwiegende Folgen haben kann, muss zuvor unbedingt eine ausführliche Anamnese durch den Arzt erfolgen. Bemerken Sie während der Verhütung mit dem Nuvaring Nebenwirkungen an sich, sollten Sie diese ebenfalls sofort mit einem Arzt besprechen, um Krankheiten als mögliche Ursachen aufspüren zu können.

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Verhütungs-Check: Der Nuvaring

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26.02.2014 17:31
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