Negativer Schwangerschaftstest: Trotzdem schwanger?

Donnerstag, 13.02.2014

Ein negatives Ergebnis bei einem Schwangerschaftstest kann sowohl für Erleichterung als auch für Enttäuschung sorgen. Aber wie sicher ist das Testergebnis eigentlich?

Ein Schwangerschaftstest macht wohl jede Frau nervös. Egal, auf welches Ergebnis Sie hoffen – positiv oder negativ –, die verstreichenden Minuten bis zum finalen Ergebnis scheinen eine halbe Ewigkeit zu dauern. Doch wie zuverlässig ist das Ergebnis eigentlich? Kann eine Frau, die gerade eine Verhütungspanne hinter sich hat, getrost aufatmen, wenn der Schwangerschaftstest negativ ausfällt? Und sollte sich wirklich schon große Enttäuschung breitmachen, wenn Sie eigentlich auf ein positives Ergebnis gehofft haben? Wie aussagekräftig der Test ist, kommt laut einer Studie unter anderem darauf an, zu welchem Zeitpunkt er durchgeführt wurde.

Schwangerschaftstest: Negatives Ergebnis

Die Website "fertilityfriend.com" bietet Frauen bereits seit 1998 die Möglichkeit, auf ihrer Website und inzwischen auch mithilfe einer App ihre fruchtbaren Tage aufzuzeichnen und zu überwachen, um so die Chance einer Schwangerschaft zu erhöhen. In einer ihrer Studien beschäftigten sich die Verantwortlichen mit der Zuverlässigkeit negativer Schwangerschaftstests. Dazu untersuchten sie knapp 6.000 Aufzeichnungen, bei denen auf ein negatives Testergebnis später doch noch eine Schwangerschaft folgte. Dabei wurden nur die Datensätze betrachtet, bei denen die spätere Schwangerschaft positiv verlief – es also nicht zu einer Fehlgeburt kam.

Die Ergebnisse lassen zweierlei Schlussfolgerungen zu, wie die Experten auf ihrer Website berichten. Zum einen sei die Wahrscheinlichkeit eines falschen negativen Schwangerschaftstest bis zum elften Tag nach dem Eisprung noch vergleichsweise hoch. Nach diesem Zeitpunkt sinke das Risiko für ein falsches negatives Testergebnis wiederum.

Wann ist das positive Testergebnis verlässlich?

Um sicher zu sein, dass ein positiver Schwangerschaftstest tatsächlich verlässlich ist, müsse man laut der Experten von "fertilityfriend.com" im Schnitt bis zum 14. Tag nach dem Eisprung abwarten. Zu diesem Zeitpunkt haben sich etwa 80 Prozent der anfänglich negativen Testergebnisse in ein positives umgewandelt, wenn tatsächlich eine Schwangerschaft bestand. Daher sei es ratsam, einen Schwangerschaftstest möglichst spät durchzuführen – zumindest, wenn nur die reine Neugier gestillt werden will. Sicherlich ist es nicht in jedem Fall möglich, so lange zu warten.

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Jedes hormonelle Verhütungsmittel ist verschreibungspflichtig. Um diese zu erhalten sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt sprechen.

Ob Pille, Persona, oder Vaginalring: Wer nicht ungewollt schwanger werden möchte, sollte das Thema Verhütung ganz oben auf seine Prioritätenliste setzen.

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