Nach dem Orgasmus – Bettgeflüster ist wichtig

Freitag, 24.01.2014

Wer nach dem Sex mit seinem Partner redet, tut seiner Beziehung damit etwas Gutes. Orgasmus oder nicht – das entscheidet über den Tiefgang solcher Gespräche.

Gespräche, die nach dem Sex stattfinden, sind vollkommen anders als solche, die ein Paar zum Beispiel am Frühstückstisch führt. Die Partner öffnen sich zum Teil auf sehr intime Art und Weise. Wie viel Frauen dabei preisgeben, hängt davon ab, ob sie einen Orgasmus erlebt haben oder nicht. Zu diesem Schluss ist eine Studie der "University of Connecticut" gekommen.

Orgasmus für mehr Offenheit

Die Forscherin Amanda Denes wollte herausfinden, welche Rolle Bettgeflüster in Beziehungen spielt. "Warum teilen einige Partner ihre tiefsten Geheimnisse, obwohl sie wissen, dass ihre Beziehung dieses Level noch gar nicht erreicht hat? Und welche Auswirkungen haben diese Enthüllungen nach dem Sex auf die Zufriedenheit in der Partnerschaft?", fragte sich die Assistenzprofessorin der "Daily Mail" zufolge. Um das herauszufinden, untersuchte sie zum einen, worüber sich Paare nach dem Sex unterhielten. Außerdem betrachtete sie "eine wichtige Variable, die den ganzen Prozess sehr wahrscheinlich beeinflusst: den Orgasmus".

Bei ihren Untersuchungen kam sie zu dem Schluss, dass Frauen, die beim Sex mit dem Partner einen Orgasmus erleben, danach intimere Geheimnisse preisgeben als solche, die nicht zum Höhepunkt gekommen sind.

Verantwortlich ist das Kuschelhormon

Wenn eine Frau einen Orgasmus erlebt, wird in ihrem Körper Oxytocin ausgeschüttet – auch als Liebes- oder Kuschelhormon bekannt. Es sorgt dafür, dass die Frauen ein noch größeres Vertrauen zu ihrem Partner aufbauen – und anschließend ihre wahren Gefühle äußern. Bei Frauen, die nicht zum Höhepunkt kommen, kommt es nicht zur entscheidenden Ausschüttung von Oxytocin. Deshalb sind sie laut Professor Denes auch ihrem Partner gegenüber nicht ganz so offen.

Auch bei Männern wird nach dem Orgasmus Oxytocin ausgeschüttet. Dass sie nach dem Sex allerdings eher selten in Gefühlsduseleien verfallen, liegt vor allem am Testosteron. Dieses Sexualhormon ist bei Männern in wesentlich höherer Konzentration vorhanden als bei Frauen. Da es die Wirkung von Oxytocin Annahmen zufolge unterdrückt, sind Männer wahrscheinlich beim Bettgeflüster eher die Zuhörer als die aktiven Redner.

Erfüllender Sex spielt in fast jeder Beziehung eine große Rolle: Abenteuerliche Sexstellungen können das gemeinsame Vergnügen beflügeln.

Eine gegenseitige Intimrasur kann wieder Schwung ins Schlafzimmer bringen.

 

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