Mögliche Folgen einer Abtreibung – Folgen eines Abbruchs

Dienstag, 10.09.2013

Eine Abtreibung beendet eine ungewollte Schwangerschaft. Aber die Folgen, die ein Schwangerschaftsabbruch haben kann, sind dabei nicht zu unterschätzen.

Bereits während des Eingriffs kann es zu Komplikationen kommen, die die Zukunft der Frau mitunter maßgeblich beeinflussen können. Das bei einer Abtreibung eingeführte Saugrohr oder die Curette können unter Umständen die empfindliche Gebärmutterwand durchstoßen, was nicht nur massive Blutungen zur Folge haben, sondern mitunter auch eine sofortige Entfernung der Gebärmutter erfordern kann. Die Konsequenz sind nicht nur hormonelle Störungen, sondern auch die Unfruchtbarkeit der Frau. Weiterhin können Verletzungen der Gebärmutter oder der Gebärmutterschleimhaut zur Folge haben, dass die Gebärmutter sich in Folge der Abtreibung nicht oder nur unzureichend zusammenziehen kann. Es kann zu Blutungen kommen, die nicht von selbst zum Stillstand kommen und eine schnelle medizinische Versorgung notwendig machen. Ein weiteres Risiko einer Abtreibung besteht wie in jedem anderen operativen Eingriff auch in sogenannten Narkosezwischenfällen. Dabei können allergische Reaktionen auf das verabreichte Narkosemedikament, Herz-Kreislauf-Störungen oder auch Störungen der Atemfunktion sowie Beeinträchtigungen der Leberfunktion auftreten.

Frühkomplikationen infolge einer Abtreibung

Als Frühkomplikationen eines Schwangerschaftsabbruchs werden Probleme angesehen, die einige Tage bis Wochen nach einer Abtreibung auftreten. Durch den operativen Eingriff an der Gebärmutter zählen Narbenbildung sowie Entzündungen der Gebärmutter selbst, aber auch Eileiter- sowie Bauchfellentzündungen zu den möglichen Frühkomplikationen eines Schwangerschaftsabbruchs. Diese Entzündungen können in der Regel antibiotisch behandelt werden. Ein höheres Risiko hingegen stellen postoperative Thrombosen dar, die bis hin zum Tod führen können.

Mögliche Spätkomplikationen einer Abtreibung

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Neben den psychischen Problemen, die eine Abtreibung häufig zur Folge hat, können auch körperliche Beschwerden als Spätfolgen die Lebensqualität beeinträchtigen. Entzündungen der Eileiter und Gebärmutter, die nicht frühzeitig erkannt und behandelt wurden, können einen chronischen Verlauf mit dauerhaften Schmerzen nach sich ziehen. Auch Verwachsungen im Unterleib, Unfruchtbarkeit oder Menstruationsstörungen können in Folge einer Abtreibung auftreten. Ein häufig auftretendes Problem für Folgeschwangerschaften ist die Zervixinsuffizienz, die aufgrund der gewaltsamen Öffnung des Muttermundes entstehen kann. Dabei öffnet sich der geschwächte Zervixmuskel viel zu früh, was zu späteren Früh- oder Fehlgeburten führt.

Eine Abtreibung ist eine folgenschwere Entscheidung. Wir informieren über gesetzliche Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch, Methoden und mögliche Folgen.

Die allermeisten Frauen in Deutschland beenden ihre Schwangerschaft nicht etwa aus medizinischen Gründen, sondern weil sie ungewollt schwanger wurden. Was es bei der Abtreibung in diesem Fall zu beachten gibt? Wir haben alle Informationen zum Schwangerschaftsabbruch für Sie zusammengestellt.

 

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