Mit Selfbondage zum Höhepunkt

Freitag, 27.05.2016

Selfbondage (auf Deutsch: Selbstfesselung) gehört zu den Sexualpraktiken des BDSM. Worum es sich hierbei aber genau handelt, verraten wir dir hier.

Selfbondage unterscheidet sich von konventionellem Bondage, da du dich selber fesseln und befreien musst. Daher sind nur bestimmte Fesselungs- und Befreiungstechniken geeignet. Außerdem ist diese Sexualpraktik sehr gefährlich, da die Absicherung durch einen Partner fehlt. Worauf du achten musst, verraten wir dir hier:

Sinnliches und striktes Selfbondage

Beim Selfbondage unterscheidet man zwischen striktem und sinnlichem Ansatz.

Das Ziel von sinnlichem Selfbondage ist es das Gefühl zu bekommen, sich nur noch eingeschränkt bewegen zu können. Das ist für viele BDSM-Fanatiker sehr erregend. Die Fessel- und Befreiungstechniken sind in diesem Fall unkompliziert konzipiert.

Im Gegensatz dazu gibt es beim strikten Selfbondage keine Befreiungsmöglichkeit bevor eine gewisse Zeitspanne abgelaufen ist. Das heißt zum Beispiel, dass man die angelegten Handschellen oder Ketten erst abnehmen kann, wenn der dafür benötigte Schlüssel aus einem Eisklumpen aufgetaut ist. Das Gefühl der Hilflosigkeit und gleichzeitige Bewegungseinschränkung bringt viele Praktizierende zum Lusthöhepunkt.

Fesselungstechniken beim Selfbondage

Das Fesseln stellt beim Selfbondage ein Problem dar. Denn während man mit einem Partner relativ einfach gefesselt werden kann, ist das alleine etwas schwieriger. Deswegen werden beim Self Bondage oft Materialien verwendet, die man leicht schließen kann aber umso schwerer wieder öffnen kann. Dazu gehören Handschellen, Kabelbinder und Ketten mit Schlössern.

Auch Seile können verwendet werden, jedoch ist die Anwendung etwas schwieriger und nur durch Übung möglich, da bestimmte Knotentechniken erst erlernt werden müssen. Die Befreiung passiert hier durch ein Messer, das zum Beispiel in einem Eisklumpen eingebaut ist. Das kann allerdings auch sehr gefährlich sein, da die Schlagader bei gefesselten Händen gefährlich nah liegt.

Gefahren von Selfbondage

Selfbondage ist mit weitaus höheren Risiken verbunden als die meisten anderen BDSM Praktiken, da hier eine Grundregel missachtet wird: Ein gefesselter und hilfloser Menschen darf eigentlich nicht alleine gelassen werden.

Das hat seine Gründe, denn neben den üblichen Verletzungen, die in vielen Fällen entstehen, wie Einschnürungen an Gelenken, wenden manche Menschen zusätzlich zu den Fesselungen Knebel oder Ähnliches an, um durch die geringe Luftzufuhr noch erregter zu werden. Leider kommt es bei solchen Praktiken oft sogar zu Todesfällen. Deswegen raten wir dir von dieser Sexualpraktik ab.

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Selfbondage ist eine Sexualpraktik aus dem BDSM.

Selfbondage kann sehr sexy, aber auch gefährlich sein, da keine Absicherung durch einen Partner erfolgt.

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27.05.2016 17:58
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