"Mere Exposure": So bringst du ihn dazu, dich zu wollen

Sonntag, 27.03.2016

Du bist total verknallt in einen Mann, weißt aber nicht, wie du ihn dazu bringen kannst, dich ebenso zu mögen? Kein Problem, denn der psychologische "Mere-Exposure-Effekt" kann dir dabei helfen, ihn unterbewusst zu beeinflussen.

In der Werbebranche ist der "Mere-Exposure-Effekt" ein absoluter Klassiker. So werden zum Beispiel neue Lieder besonders oft im Radio gespielt, um einen Gewöhnungseffekt zu erzeugen. Und plötzlich magst du dann dieses Lied, nur aus dem Grund, dass du es schon so oft gehört hast und es dir vertraut ist. Dieses Phänomen kann dir auch beim Dating helfen.

Was ist der "Mere-Exposure-Effekt" genau?

Der "Mere-Exposure-Effekt" wurde 1968 vom Sozialpsychologen Robert Zajonc entdeckt und besagt, dass man etwas, wenn es einem nur oft genug vorgesetzt wird, immer positiver bewertet.

Nun lässt sich dies aber nicht nur auf Werbung oder Lieder anwenden: Wir mögen auch andere Menschen nur aufgrund ihrer ständigen Anwesenheit immer lieber! So rät ein bekanntes Lehrbuch der Psychologie von Atkinson und anderen Wissenschaftlern, man solle sich auch wenn man nicht hübsch ist oder die Bewunderung für eine andere Person nicht erwidert werde einfach ständig in deren Nähe aufhalten. Denn Nähe und Vertrautheit seien bei der Gewinnung von Sympathie die wirkungsvollsten Instrumente.

So kannst du den psychologischen Trick für dich nutzen

Du solltest auf keinen Fall zu seiner ständigen Stalkerin werden, denn der Effekt ist nur dann wirksam, wenn du grundsätzlich als einigermaßen sympathisch wahrgenommen wirst. Wenn er von Anfang an einen schlechten Eindruck von dir hat, wird ihn deine bloße Anwesenheit nicht dazu bringen, dich mehr zu mögen!
Außerdem wurde in einer Studie von Bornstein deutlich, dass der "Mere-Exposure-Effekt" vor allem dann gut wirkt, wenn man der Person nicht zu selten aber auch nicht zu häufig ausgesetzt wird. Du musst ihn also nicht alle fünf Minuten kontaktieren oder ihm über den Weg laufen, ein paar Mal in der Woche genügt.
Zudem ist es gut, sich von anderen Frauen abzuheben, denn die selbe Studie belegte, dass der Effekt besonders gut zum Greifen kam, wenn sich die Reize stark von einander unterschieden.

Alleinige Anwesenheit ist nicht alles was zählt

Auch wenn es viele Beweise für den "Mere-Exposure-Effekt" gibt, solltest du dich nicht alleine darauf verlassen. Dieses Phänomen kann zwar die Wahrnehmung deines Traummanns von dir positiv beeinflussen und bringt ihn eventuell dazu, dich anzusprechen, er bietet aber noch lange keine Grundlage für eine Beziehung! Verwende daher auf keinen Fall zu viel Zeit dafür, zu planen, wie du ihm "zufällig" über den Weg laufen könntest, denn ein solches Stalker-Verhalten kommt bei niemandem gut an.

Arbeite stattdessen an dir selbst und tu Dinge, die dir Spaß machen. Denn beim Ausüben deiner Hobbies bist du sowieso automatisch auf dem Radar der Männer, die deine Interessen teilen!

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Auf der Suche nach dem Traumprinzen?

Psychologie ist dein bester Freund, wenn du deinen Scharm dazu bringen willst, dich zu mögen.

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27.03.2016 18:00
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