Männer verstehen es, sich den Darwin Award zu sichern

Freitag, 12.12.2014

Da soll mal jemand die Männer verstehen: In einer kürzlich erschienenen Studie, die sich mit dem jährlich vergebenen Darwin Award beschäftigt, fand man heraus, dass durchschnittlich wesentlich mehr Männer die zweifelhafte Ehre hatten, den Preis zu gewinnen, als Frauen.

Der Darwin Award ist ein jährlich vergebener Preis, der meist posthum an Menschen vergeben wird, die auf kuriose Weise ums Leben gekommen sind. Auf der offiziellen Seite heißt es "Wir erweisen der Hypothese [die natürliche Auslese] von Charles Darwin Ehre, indem wir jährlich Darwin Awards an die (Reste von) Individuen verleihen, die alles in dem Versuch gegeben haben, unseren Genpool zu verbessern [indem sie sich selbst daraus entfernen]."

Eine aktuelle Studie habe sich nun mit diesen "Individuen" befasst und herausgefunden, dass ein großer Teil der Gewinner des Awards männlich sei, berichtet das Nachrichtenportal handelsblatt.com. Männer verstehen es, sich laut der Studie häufiger in Gefahr zu bringen als Frauen.

Was die Statistiken über das Verhalten von Männern aussagen

Von 318 Award-Gewinnern seien 282 männlich gewesen, so das Nachrichtenportal. Laut John Dudley Isaac, Leiter der Studie und Direktor des Institute of Cellular Medicine in Newcastle, Großbritannien, sei der Unterschied statistisch hoch signifikant. Daher stütze die Studie die "Theorie des männlichen Idioten". Diese besage, "dass der Grund für die erhöhte Risikobereitschaft von Männern, ihre höhere Sterblichkeit bei Unfällen sowie ihre häufigere Einlieferung in Notaufnahmen ist, dass sie schlicht Idioten sind und Idioten eben idiotische Sachen machen."

Männer verstehen: Mögliche Einflussfaktoren

Natürlich sei zu bedenken, dass nur Männlichsein nicht gleich idiotisch mache, heißt es im Handelsblatt. Jedoch könnten einige Faktoren Einfluss auf die hohe Rate der männlichen Award-Gewinner nehmen. Ein Faktor sei zum Beispiel, dass womöglich mehr Frauen Männer nominierten als umgekehrt. Vielleicht seien auch ungewöhnliche Todesfälle bei Männern aus irgendeinem Grund berichtenswerter. Ferner könne Alkoholkonsum der Auslöser für eine "dumme Aktion" sein, die den Ausführenden dann das Leben kosten könnte. Männer verstehen zwar offenbar, wann eine Situation gefährlich werde, doch seien sie bereit ein höheres Risiko einzugehen.
 
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Wer kann schon Männer verstehen? Sogar die Wissenschaft weiß nicht genau warum Männer tun was sie tun.

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12.12.2014 17:45
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