Machen One-Night-Stands depressiv? – Nur für eine Nacht

Dienstag, 20.08.2013

Sie verheißen ein prickelndes Abenteuer ohne weitere Verpflichtungen – One-Night-Stands gehören heute irgendwie dazu. Doch promiskuitives Verhalten kann zu psychischen Problemen führen.

In der Theorie sind One-Night-Stands durchaus sehr reizvoll, doch in der Praxis können sie offenbar auch zu psychischen Problemen wie Depressionen oder Angststörungen führen. Darauf lässt zumindest eine US-amerikanische Studie unter College-Studenten schließen.

Bei der Studie, an der sich mehrere Universitäten in den USA beteiligten, darunter die staatliche Universität von Kalifornien, wurden 3.900 Studenten zu ihrem Sexualverhalten und ihrer psychischen Gesundheit befragt. Insgesamt gaben 19 Prozent der befragten Männer und sieben Prozent der Frauen bei der Umfrage an, im vorangegangenen Monat einen One-Night-Stand gehabt zu haben. Als Definition für einen One-Night-Stand diente die Tatsache, dass die Befragten ihren Sex-Partner zuvor höchstens eine Woche gekannt hatten. Sexuelle Verhältnisse, die bereits über einen längeren Zeitraum anhielten, wurden dabei nicht berücksichtigt.

Depressionen bei One-Night-Stands häufiger

Bei der Auswertung der Umfrage zeigte sich, dass diejenigen Studenten, die erst kürzlich einen One-Night-Stand gehabt hatten, deutlich häufiger an Depressionen oder Angststörungen litten als diejenigen, die keine Sexabenteuer für nur eine Nacht hatten. "Promiskuität kann sich im Zuge einer Basiserkrankung wie einer Zwangsstörung, einer Angststörung oder einer Suchterkrankung äußern. Hier versucht man, durch häufig wechselnde Sexualpartner endgültige Befriedigung zu erlangen, die auf Dauer nicht eintritt und daher in einer Depression münden kann", so die Sexualtherapeutin Gabriele Maurer-Waitschacher vom Institut für Sexualtherapie in Kärnten gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext. "Häufig versuchen Betroffene auch Gefühlsdefizite, die zum Beispiel in der Kindheit durch einen Missbrauch oder fehlende Nähe verursacht worden sind, auszugleichen", erklärt die Sexualtherapeutin. Doch das ginge oft genug schief. "Oftmals entsteht zwischen psychischer Erkrankung und promiskuitivem Verhalten eine Art gefährliche Wechselwirkung", resümiert die Expertin. Unklar ist dabei allerdings, ob die One-Night-Stands tatsächlich zu Depressionen führten oder ob Menschen, die Depressionen haben, einfach eher dazu neigen, das sexuelle Abenteuer zu suchen.

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