Lustseuche Syphilis – Welche Therapie hilft?

Freitag, 21.02.2014

Geschlechtskrankheiten wie Syphilis breiten sich immer mehr aus. Dabei gibt es wirkungsvolle Therapien gegen die Lustseuche.

Am besten lässt sich Syphilis, auch Lues genannt, mit Penicillin behandeln. Auch wenn das Antibiotikum schon seit vielen Jahrzehnten zur Behandlung der Geschlechtskrankheit eingesetzt wird, ist es immer noch wirksam gegen die Syphilis-Erreger. Deshalb ist Penicillin im Rahmen einer Lues-Therapie auch meist das Mittel der ersten Wahl. Lediglich im Falle einer Allergie auf Penicillin kommen andere Antibiotika zum Einsatz.

Syphilis-Therapie mit Penicillin

Üblicherweise wird Penicillin zur Behandlung von Syphilis intramuskulär verabreicht, also als Injektion oder Infusion in den Gesäßmuskel gespritzt. Wie lange eine Therapie notwendig ist, hängt davon ab, in welchem Krankheitsstadium sich der Patient befindet. Eine Erkrankung an Syphilis wird dem Medizinportal "Onmeda" zufolge in vier Stadien unterteilt.  

Krankheitsstadien von Lues

Im Frühstadium, also wenige Tage bis Wochen nach der Infektion, äußert sich die Erkrankung durch kleinere Hautveränderungen an den Stellen, an denen die Infektion stattgefunden hat. Häufig ist eine Übertragung beim Geschlechtsverkehr der Fall, sodass zumeist die Genitalien betroffen sind. In diesem Stadium ist laut "Apotheken-Umschau" oft eine einzige Injektion von Penicillin als Therapie ausreichend.

Im zweiten Krankheitsstadium, das etwa zwei bis drei Monate nach der Infektion beginnt, äußert sich Syphilis durch ganz vielfältige und zum Teil unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Fieber oder Abgeschlagenheit. Auch treten weitere Hautveränderungen auf, wie etwa Hautausschläge an den Händen und Füßen sowie am Körperrumpf. Die daraus entstehenden Knötchen können nässen und sind höchst infektiös. Die Therapie besteht in diesem Stadium ebenfalls in der Injektion von Penicillin – allerdings ist eine einmalige Dosis nicht mehr ausreichend, sodass die Behandlung nach 8 bis 15 Tagen wiederholt wird.

Etwa 25 Prozent der Syphiliserkrankungen erreichen das Tertiärstadium – dies kann unter Umständen erst Jahrzehnte nach einer Infektion der Fall sein. In diesem Stadium können auch innere Organe geschädigt sein. Auch hier kommt eine Therapie mit Penicillin zum Einsatz, das aber in höheren Dosen und über mehr als drei Wochen verabreicht wird. Bestehende Organschäden können nicht rückgängig gemacht werden. Kommt es durch die Syphilis-Infektion zu neurologischen Schäden, liegt das vierte Stadium, die Neurosyphilis vor. Die Therapie erfolgt wie auch im dritten Krankheitsstadium.

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Lustseuche Syphilis
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21.02.2014 13:59
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