Kostenlose HPV-Impfung – Österreich wird Vorreiter

Freitag, 24.01.2014

In Österreich wird die HPV-Impfung künftig kostenlos sein – und zwar nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungen. Jeweils bereits ab einem Alter von zehn Jahren.

Das Gesundheitsministerium in Österreich sagt HPV den Kampf an. Die Impfung gegen das HP-Virus soll ab Februar 2014 für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren kostenlos sein, berichtet der österreichische "Kurier". Damit ist die Alpenrepublik das erste Land in Europa, das Jungen bei den HPV-Impfungen nicht mehr ausschließt. Zum Vergleich: In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Immunisierung nur für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Sie richten sich damit nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO).

HP-Virus vor Geschlechtsreife bekämpfen

Ziel des österreichischen Weges sei es, HPV bereits vor der Geschlechtsreife zu bekämpfen, da das Virus vor allem durch sexuelle Kontakte übertragen werde. "Wir werden damit Leben retten", gibt sich der Gesundheitsminister laut dem "Kurier" sicher. Neu ist auch, dass Männer beziehungsweise Jungen gegen HPV geimpft werden sollen. Auch wenn diese nicht an Gebärmutterhalskrebs erkranken, können sie das HP-Virus beim Geschlechtsverkehr übertragen.

"Erstens verursachen die HP-Viren nicht nur Gebärmutterhalskrebs, sondern auch andere Krebsarten, zum Beispiel im HNO-Bereich", so Paul Sevelda, Präsident der österreichischen Krebshilfe. Und weiter sagt er: "Zweitens rottet die Impfung Genitalwarzen aus und drittens kann ja jeder Bub irgendwann zum Überträger werden. Mit der Impfung wird eine gegenseitige Ansteckung vermieden."

Nebenwirkungen der HPV-Impfung

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Die weitverbreitete Meinung, dass es bei einer HPV-Impfung zu schlimmeren Nebenwirkungen kommen könne, sehen die Verantwortlichen als widerlegt. Das würden Studien mittlerweile belegen. Zu den möglichen Begleiterscheinungen zählen Rötungen an der Einstichstelle sowie lokale Schmerzen, Juckreiz und Schwellungen. Auch Fieber kann zu den Nebenwirkungen gehören.

Studien zufolge bietet die Impfung gegen HPV einen nahezu hundertprozentigen Schutz gegen jegliche Typen der HP-Viren. Bisher ist jedoch noch nicht endgültig geklärt, wie lange der Impfschutz vorhält und ob entsprechende Auffrischungen der Immunisierung nötig sind. Experten raten deshalb dazu, sich nicht in Sicherheit zu wiegen und unvorsichtig zu verhalten. Die Impfung könne zudem die bisherigen Vorsorgeuntersuchungen nicht ersetzen.

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