Kondom gerissen – Verhütungspanne: Gründe

Freitag, 14.02.2014

Ist Ihnen auch schon einmal ein Kondom gerissen, obwohl Sie glaubten, alles richtig gemacht zu haben? Was sind also die Gründe für die Verhütungspanne?

Wenn ein Kondom gerissen oder gar geplatzt ist, kann das so einiges nach sich ziehen: Von einer ungewollten Schwangerschaft bis hin zu Infektionen mit Geschlechtskrankheiten sind viele mögliche Folgen der Verhütungspanne denkbar. Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist es wichtig, die Gründe zu kennen, warum Kondome reißen können.

Verhütungsmittel Kondom

Das Kondom erfüllt zwei wichtige Funktionen gleichzeitig: Es kann nicht nur eine ungewollte Schwangerschaft verhindern, sondern bietet zudem auch einen wirksamen Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten wie HIV, Syphilis oder Tripper. Trotz dieser offensichtlichen Vorzüge, hat die Verhütung mit dem Kondom auch einen Nachteil: Der Pearl-Index, der die Sicherheit von Verhütungsmitteln abbildet, liegt dem Medizinportal "Onmeda" zufolge zwischen 2 und 12. Das bedeutet, dass in einem Zeitraum von einem Jahr 2 bis 12 Frauen, die ausschließlich mit einem Kondom verhüten, schwanger werden. Damit kann das Kondom zumindest in Bezug auf eine ungewollte Schwangerschaft lediglich als relativ sicheres Verhütungsmittel eingestuft werden.

Kondom gerissen: Woran liegt es?

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Schuld an Verhütungspannen während der Benutzung eines Kondoms sind vor allem Anwendungsfehler. Denn richtig verwendet kann die Sicherheit von Kondomen deutlich gesteigert werden. Auch wenn die Materialien, aus denen Kondome hergestellt sind, sehr flexibel sind, halten sie nicht allen Belastungen stand. So sollten Sie bereits beim Öffnen der Verpackung vorsichtig vorgehen: Spitze Fingernägel bergen ein gewisses Risiko, ebenso wie Ringe oder Intimpiercings. Rollen Sie das Kondom niemals vor der Benutzung aus, um es zu prüfen, sondern streifen Sie es direkt über den erigierten Penis. Das funktioniert nur gut, wenn der Penis hart genug ist – ansonsten besteht die Gefahr, dass das Kondom verrutscht.

Verwenden Sie immer nur Gleitmittel, die für das jeweilige Kondom geeignet sind. Entsprechende Hinweise dazu finden Sie auf der Packungsbeilage der Kondome sowie der Gleitmittel. Ziehen Sie niemals zwei Kondome übereinander – viel hilft nicht immer viel. Im Gegenteil: Dadurch erhöht sich ebenfalls die Gefahr, dass die Kondome beschädigt werden und schließlich reißen.

Die einfachste und schnellste Methode ist das Verhütungsmittel Kondom.

Die Wahl des richtigen Verhütungsmittels ist besonders wichtig. Es sollte auf die Bedürfnisse der Frau abgestimmt sein.

 

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