Kondom der Zukunft aus Graphen – Ganz sicher mehr Lust

Freitag, 07.02.2014

Graphen soll Kondome in Zukunft noch sicherer machen. Die Vorstellung des nicht reißbaren und trotzdem luststeigernden Verhütungsmittels hat auch Bill Gates überzeugt.

Ende 2013 stiftete die Bill & Melinda Gates Foundation dem National Graphene Institute der Universität Manchester 100.000 US-Dollar, damit die Forscher dort das Kondom der Zukunft entwickeln, wie der Nachrichtensender "N24" berichtete. Der Gründer des Software-Riesen Microsoft wolle damit den Kampf gegen Aids unterstützen. An der Immunschwäche sterben weltweit jedes Jahr rund zwei Millionen Menschen. Eine Weiterentwicklung des Kondoms soll das Verhütungsmittel attraktiver machen und damit bei der Eindämmung der tödlichen Krankheit helfen.

Kondom aus Graphen für mehr Lust

Bahnbrechende Neuerungen hat es bei Kondomen in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben. Nach wie vor ist es vor allem bei vielen Männern unbeliebt, weil ihnen der Sex damit weniger lustvoll erscheint. Das könnte sich bald ändern: Als Alternative zu den bislang üblichen Materialien wie Latex oder verschiedenen Kunststoffen soll Graphen zum Einsatz kommen.

Bei Graphen handelt es sich um eine extrem dünne Verbindung aus Kohlenstoff, die sehr flexibel und biegsam ist, aber trotzdem härter als Diamant. Daneben ist das Material sehr leicht und vor allem undurchlässig für Flüssigkeiten. Verarbeitet zu einem Kondom, würde es daher besonders durch seine Reißfestigkeit und sein doch sehr dünnes Material überzeugen. Diese Vorteile machen es beim Sex nahezu unsichtbar und äußerst gefühlsecht.

Ohne Latex geht es nicht

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Ein Kondom, das aus purem Graphen besteht, wird es allerdings wahrscheinlich nicht geben, so die Forscher. Denkbar wäre allerdings ein Verhütungsmittel aus einem Verbundstoff von Latex und Graphen. "Der Verbundstoff kombiniert die Undurchlässigkeit von Graphen mit der Elastizität von Latex und lässt ein Material entstehen, das dünner, stärker, flexibler, sicherer und – wahrscheinlich noch wichtiger – luststeigender ist", zitiert der Nachrichtensender den Leiter des Instituts, Aravind Vijayaraghavan.

Damit wären fast alle Vorgaben für ein neues "Superkondom" erfüllt. Es bleibt noch abzuwarten, wie sich die Handhabung des Präservativs gestalten wird. Die Anwendung, so die Vorgabe für die Forscher, müsse einfacher werden als bisher. Spätestens hier kommt es dann wohl auf einen Praxistest an.

Die einfachste und schnellste Methode ist das Verhütungsmittel Kondom.

Die Wahl des richtigen Verhütungsmittels ist besonders wichtig. Es sollte auf die Bedürfnisse der Frau abgestimmt sein.

 

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