Keine Schwangerschaftsanzeichen – Gefährlich fürs Kind?

Montag, 10.03.2014

Selten, aber möglich: Wenn Frauen keine Schwangerschaftsanzeichen bemerken, kann eine Geburt völlig unerwartet geschehen. Welche Gefahren bestehen für das Kind?

Von 500 schwangeren Frauen bemerkt im Schnitt eine nicht, dass in ihr ein Kind heranwächst. Weil sich keine Schwangerschaftsanzeichen einstellen oder diese falsch gedeutet werden, kann es passieren, dass der Nachwuchs erst am Tag der Entbindung bemerkt wird. "Dass eine Frau erst bei der Geburt von ihrer Schwangerschaft erfährt, kommt dreimal so häufig vor wie eine Drillingsgeburt", zitiert die "Zeit" den Gynäkologen Jens Wessel, der eine umfassende Studie zu diesem Phänomen durchgeführt hat. Vorangegangen sind dann bis zu neun Monate, in denen keine Vorsorgeuntersuchungen stattgefunden haben und der Lebenswandel nicht auf das Wohl des Kindes ausgerichtet war.

Keine Schwangerschaftsanzeichen: Gefahren

Wenn Frauen nicht wissen, dass in Ihnen ein Kind heranwächst, besteht eine nicht unerhebliche Gesundheitsgefahr für das Baby. Vor allem, wenn die werdende Mutter während der Schwangerschaft Nikotin und Alkohol konsumiert, wächst die Gefahr, dass das Kind Schaden nimmt. Deshalb gilt: Auch wenn sich die Schwangerschaftsanzeichen erst sehr spät bemerkbar machen, sollten Frauen sofort auf Alkohol und Zigaretten verzichten.

Das Vitamin B9, auch als Folsäure bekannt, spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit des heranwachsenden Kindes. Es sollte vor, während und nach der Schwangerschaft in ausreichender Menge eingenommen werden, um Fehlbildungen vorzubeugen. Bei einer unbemerkten Schwangerschaft fällt diese Vorsorge aus. Aus diesem Grund sollten Betroffene unbedingt ihren Arzt darüber informieren, um Maßnahmen bei Mangelerscheinungen zu ergreifen. Genauso wichtig ist, dass "plötzliche" Mütter auch in der Stillzeit genügend Folsäure zu sich nehmen, um sie über die Muttermilch an das Neugeborene weiterzureichen.

Kann man trotzdem eine gute Mutter sein?

Neben den gesundheitlichen Risiken für das Baby können fehlende Schwangerschaftsanzeichen auch Auswirkungen auf die Bindung zwischen der Mutter und dem Neugeborenem haben. Schließlich haben die betroffenen Frauen keine Zeit, um sich an die Vorstellung zu gewöhnen, ein Kind großzuziehen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Distanz zum unerwarteten Nachwuchs oftmals zunächst etwas größer ist. Eine psychologische Betreuung kann Müttern helfen, sich schneller an die Situation zu gewöhnen. Grundsätzlich sind unerwartete Mütter aber keine schlechteren.

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