James Franco mit Bondage-Doku: "Kink" in den Kinos

Montag, 25.08.2014

Letzten Freitag lief "Kink" in den amerikanischen Programmkinos an – eine Doku über Bondage- und SM-Pornografie, produziert von niemand Geringerem als Hollywoodstar James Franco.

James Francos neuestes Independent-Projekt widmet sich "kink.com", einem US-Portal, das sich auf Bondage, Fetisch- und SM-Pornografie spezialisiert hat. Das 80-minütige Werk entstand bereits 2013 unter der Regie von Christina Voros und feierte im gleichen Jahr auf dem Sundance Film Festival Premiere. Zumindest in ausgewählten Programmkinos erhält seit dem 22. August 2014 jetzt auch ein Publikum abseits der Filmfestivals die Chance, James Francos Bondage-Doku in Augenschein zu nehmen.
Blick hinter die Bondage-Kulissen
Wie die "Huffington Post" zitiert, will der von James Franco produzierte Dokumentarfilm über die Macher von "kink.com" mit Interviews und Backstage-Szenen "die treibenden Kräfte hinter diesem auf den ersten Blick so missverstandenem Fetisch erforschen." Außerdem soll der Film dazu beitragen, den BDSM-Lifestyle zu entstigmatisieren heißt es weiter. Regisseurin Christina Voros berichtet bei "vulture.com", die Bondage-Doku versuche "etwas zu desensationalisieren, das üblicherweise sensationell sei".
Für Produzent James Franco liegt der Hauptaspekt des Films auf dem Geschehen hinter den Kameras. "Das war es, was mich von Anfang an so fasziniert hat", erzählt er im Gespräch mit "vulture.com", "als jemand, der im Filmgeschäft arbeitet und der ebenfalls kollaborativ arbeitet, war es so interessant, anderen Menschen dabei zuzusehen, wie sie etwas machen, das so ähnlich ist, aber trotzdem zu absolut anderen Ergebnissen führt." Regisseurin Voros pflichtet ihm bei: "Es war wie, als ich damals an der Filmschule war. Plötzlich wurden alle Mysterien darüber offenbart, wie die Einstellungen gemacht waren und wo die Lichter hinkamen."
Pornos sind nicht Hollywood
Auch die speziellen Anforderungen von BDSM-Pornografie spielen eine wichtige Rolle in Francos Bondage-Doku. "Bei diesem Material ist es dem Publikum sehr wichtig, ob der Schmerz authentisch ist und sie merken es, wenn die Leute nur so tun", so der Schauspieler. "Wer sich diese Art von Pornografie anschaut, erwartet eine gewisse Authentizität". Hier sieht James Franco auch den Unterschied zum klassischen Film: "In gewisser Hinsicht sind solche Szenen wie Actionszenen choreografiert, in anderer Hinsicht sind sie eher wie künstlerische Performances – eine Art Ausdauerprobe, bei der die Performer tatsächliche Schmerzen verspüren."

Eine neue Bondage-Doku gibt es bald im Kino.

Der Hollywoodstar James Franco produzierte eine neue Dokumentation. Es geht dabei um Bondage und SM. Sehenswert!

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