Interaktives Sexspielzeug – Intime Vernetzung

Freitag, 14.02.2014

Intimität auf Distanz muss sich künftig nicht auf erregende Telefonate oder Videochats beschränken. Vernetztes Sexspielzeug verspricht eine neue Dimension beim Single-Sex.

Das Sexspielzeug der Zukunft verspricht lustvolle Stunden mit dem Partner oder völlig unbekannten Menschen, und zwar an jedem beliebigen Ort der Welt. Dafür müssen beide nicht einmal zusammen sein – ein Internetanschluss genügt.

Sexspielzeug: Kontrolle abgeben

Es gibt bereits Sexspielzeug, das sich mithilfe einer Smartphone-App steuern lässt. So kann der Partner etwa den Vibrator seiner Liebsten zum Brummen bringen, das geht sogar ganz unauffällig unterwegs. Die Verbindung funktioniert meist über Bluetooth. Einen Schritt weiter gehen Apps, die den Vibrator per Zufallsprinzip mit Anwendern auf der ganzen Welt verbinden. So können Sie sich überraschen lassen, mit welcher Intensität Mr. X Sie verwöhnen möchte. Für Männer gibt es entsprechendes Sexspielzeug als Masturbator, also eine stilisierte Vagina, in der die stimulierende Mechanik für Erregung sorgt.
Vibrator und Masturbator kommunizieren

Wer noch ein Weilchen Geduld hat, der darf sich auf weitere technische Innovationen freuen. Niederländische Entwickler arbeiten an einem Projekt namens "Kiiroo". Ziel ist es hier, dass Vibrator und Masturbator vernetzt sind und miteinander kommunizieren. So wandeln die Sexspielzeuge Berührungen in Dateninformationen um und schicken diese an das jeweilige Gegenstück. Dieses simuliert dann die Bewegungen des Partners, der sich irgendwo auf der Welt aufhalten kann. Vibrationen, Rädchen und Ringe, die sich zusammenziehen oder sich weiten, machen das Undenkbare möglich.

Intimität auf Distanz

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Die Vorstellung ruft sicher bei so manchem Befremden hervor. Dabei würden sich Fernbeziehungen damit durchaus bereichern lassen. Man verabredet sich nicht mehr zum Telefonieren oder Videochat, sondern stattdessen zum virtuellen Beischlaf. Bewegte Bilder und Ton, die man zusätzlich austauscht, machen den virtuellen Sex auf Distanz dann fast schon zur Realität – zumindest ein bisschen. Zärtliche Berührungen an anderen Körperstellen, Liebkosungen mit der Zunge und was sonst noch alles zu einem wilden oder romantischen Abenteuer im Bett dazugehören kann – darauf müssen die beiden Einsamen allerdings weiterhin verzichten.

Auch bei diesem Projekt sind weitere Anwendungsmöglichkeiten in sozialen Netzwerken denkbar. Sollten sich solche vernetzten Sexspielzeuge tatsächlich durchsetzen, müssten Seitensprung und Affäre wohl noch einmal neu definiert werden.

Erotische Leidenschaften der Frau können oft auch mit Hilfe von Sexspielzeug hervorgerufen werden.

Das richtige Gleitmittel kann den Einsatz von Sextoys wesentlich erleichtern.

 

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