Infektion mit Scheidenpilz – Auslöser für Erkrankung

Dienstag, 28.01.2014

Ein Großteil der Frauen erkrankt mindestens einmal im Leben an Scheidenpilz. Ob sich eine Frau mit den Pilzen infiziert, ist laut Experten auch an die jeweilige Lebensphase gekoppelt.

Wie Prof. Dr. Armin Witt gegenüber der Nachrichtenagentur "Pressetext" erläuterte, ist das Risiko einer Infektion mit Scheidenpilz in den verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich hoch.

Scheidenpilz durch veränderte Scheidenflora

Ob eine Frau sich mit Scheidenpilz infiziert oder nicht, hängt davon ab, in welchem Zustand sich die Scheidenflora befindet. Diese setzt sich aus unterschiedlichen Bakterien zusammen, die für ein saures Milieu sorgen, in dem sich krankmachende Pilze und Bakterien nicht ansiedeln können. Durch verschiedene Faktoren kann es aber dazu kommen, dass die Scheidenflora in Ungleichgewicht gerät und sich Krankheitserreger ausbreiten können.

Infolgedessen kann es zu einer Infektion im Intimbereich kommen. "Diese geht mit sehr unangenehmen Beschwerden einher, wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Oft begleitet von dickflüssigem, weißlichen Ausfluss", so Witt.

Ungleichgewicht in verschiedenen Lebensphasen

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Eine Störung des Gleichgewichts der Scheidenflora tritt offenbar in einigen Lebensphasen sowie unter gewissen Umständen gehäuft auf. So können beispielsweise hormonelle Veränderungen Einfluss auf das Scheidenmilieu haben. Ein veränderter Hormonspiegel kann während der Pubertät gegeben sein oder unter der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel wie etwa der Antibabypille. Auch während der Schwangerschaft ist eine Veränderung des Hormonspiegels zu beobachten: Dabei erhöht sich der Anteil der weiblichen Hormone Gestagen und Östrogen und ebnet so den krankmachenden Pilzen den Weg für eine übermäßige Vermehrung.

Denselben Effekt kann eine Antibiotika-Therapie haben. Üblicherweise werden Antibiotika bei bakteriellen Infektionen wie beispielsweise einer bakteriell bedingten Bronchitis oder Lungenentzündung, bei Scharlach, einer Hirnhautentzündung oder Sinusitis verabreicht. Doch das Medikament tötet neben den krankheitsauslösenden Bakterien auch die "guten" Bakterien ab, die dafür sorgen, dass sich Krankheitserreger nicht auf den Schleimhäuten der Scheide ansiedeln können. Infolgedessen kann es ebenfalls zu einer Ausbreitung der Pilze und schließlich zu einer Scheidenpilzinfektion kommen.
Ein weiterer Faktor für die Infektion mit Scheidenpilz ist Stress: Haben Sie sehr viel um die Ohren, Streit mit dem Partner oder Überstunden im Büro, so kann das eine Scheidenpilzinfektion zusätzlich begünstigen.

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