Immer wieder Scheidenpilz: Ist Stress schuld?

Freitag, 06.06.2014

Wenn Sie immer wieder an Scheidenpilz erkranken, kann das verschiedene Gründe haben. Stress ist einer davon.

Drei Viertel aller Frauen sind in ihrem Leben mindestens einmal von Scheidenpilz betroffen. Bei einigen Frauen tritt der lästige Vaginalpilz allerdings häufiger auf als bei anderen. Trotz Behandlung mit speziellen Pilzmedikamenten vergehen manchmal nur wenige Tage oder Wochen, bis der Scheidenpilz erneut ausbricht. Schuld daran kann anhaltender Stress sein.

Stress schwächt das Immunsystem

Dass Stress für eine immer wiederkehrende Erkrankung an Scheidenpilz verantwortlich sein kann, hat mit seinem negativen Einfluss auf das Immunsystem zu tun. Üblicherweise sind in jedem Körper Pilze angesiedelt, die bei einem intakten Immunsystem keinen Schaden anrichten. 

Sind Sie jedoch ständig gestresst, leidet auch die körpereigene Immunabwehr darunter und arbeitet deutlich weniger effektiv. Die Folge: Der Körper kann die Pilze nicht mehr im Zaum halten – diese vermehren sich nach und nach und können schließlich zu einer Infektion mit Scheidenpilz führen. Die Einnahme eines speziellen Anti-Pilz-Mittels sorgt dann meist schnell für eine Linderung der Beschwerden. Doch nach dem Absetzen der Medikamente kann der Scheidenpilz schnell erneut auftreten.

Scheidenpilz durch Stress: Was hilft?

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Denn die verschiedenen Anti-Pilz-Mittel haben alle eins gemein: Sie bekämpfen die Symptome, nicht die Ursache. Ist Stress für die Infektion mit Scheidenpilz verantwortlich und besteht dieser auch nach der Pilzbehandlung fort, so ist es nicht verwunderlich, wenn der Vaginalpilz erneut auftritt. Wollen Sie eine wiederholte Erkrankung vermeiden, sollten Sie also nicht nur die Symptome behandeln, sondern auch die Ursache. 

Sie sollten sich deshalb zunächst fragen: Woher rührt der Stress und lässt er sich vermeiden?  Streichen Sie unnötige Stressfaktoren von Ihrem Terminplan, wo es möglich ist. Um aber auch mit dem unvermeidbaren Stress umgehen zu können, sollten Sie sich bewusst Phasen der Entspannung gönnen. Ein ausgewogener Schlaf-Wach-Rhythmus ist ebenfalls empfehlenswert. Außerdem können auch spezielle Entspannungstechniken für den Abbau von Stress sorgen. Verringert sich der Stress, arbeitet das Immunsystem schließlich auch wieder korrekt und kann eine Infektion mit Scheidenpilz verhindern.

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06.06.2014 13:23
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