HPV-Infektion – Risikofaktoren

Montag, 16.12.2013

Verschiedene Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer HPV-Infektion. Auch, ob sich hieraus anschließend eine Krebserkrankung entwickelt, beeinflussen äußere Faktoren.

Wird eine HPV-Infektion frühzeitig erkannt, lässt sich Gebärmutterkrebs verhindern, indem das erkrankte Gewebe bei einem ambulanten Eingriff entnommen wird. Wer die Risikofaktoren für eine HPV-Erkrankung kennt, kann die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit den Humanen Papillom Viren zusätzlich senken.

Risikofaktoren für eine HPV-Infektion

Zu den Risikofaktoren, die sich häufig nicht beeinflussen lassen, gehört ein geschwächtes Immunsystem. Ist das körpereigene Abwehrsystem nicht intakt, kann es weder die einfallenden HP-Viren bekämpfen noch befallene Zellen reparieren.

Wer häufig wechselnde Sexualpartner hat, setzt sich ebenfalls dem erhöhten Risiko einer HPV-Infektion aus. Die Anwendung eines Kondoms ist in jedem Falle ein Muss, aber selbst dieses Verhütungsmittel kann eine Ansteckung nicht vollständig verhindern.

Geburten erhöhen das HPV-Risiko

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) steigt das Risiko einer HPV-Infektion außerdem mit jeder Schwangerschaft. Dieser Zusammenhang konnte anhand einer Studie belegt werden, ohne dass jedoch die genauen Zusammenhänge geklärt sind.

Doch auch wenn Frauen sich mit der "Pille" gegen eine Schwangerschaft entscheiden, setzen sie sich einem erhöhten Risiko aus. Zumindest konnten Forscher beobachten, dass die Infektionsrate nach der längeren Verwendung von hormonellen Verhütungsmitteln anstieg. Ob dies an den Hormonen liegt oder sich auf ein wandelndes Sexualverhalten zurückführen lässt, ist nicht bekannt.

Rauchen erhöht das Krebsrisiko durch HPV

Experten warnen jedoch nicht nur vor einem erhöhten Risiko von HPV-Infektionen. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine vorliegende Infektion zu einer Krebserkrankung führt, lässt sich auf bestimmte Risikofaktoren zurückführen.

Abgesehen davon, dass Rauchen ohnehin das Krebsrisiko erhöht, hat der Nikotinkonsum speziell auch negative Auswirkungen auf die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Laut DKFZ lassen sich die krebserregenden Abbauprodukte auch in der Schleimhaut der Gebärmutter nachweisen. Liegt bereits eine HPV-Infektion vor, wird so die Entstehung von Karzinomen begünstigt. Nicht nur aktive Raucher, sondern auch Passivraucher sind diesem Risiko ausgesetzt.

Schließlich geht eine Gefahr auch von weiteren Infektionen im Genitalbereich aus. In Kombination mit anderen sexuell übertragbaren Krankheitserregern wie Chlamydien oder Herpes steigt bei einer vorliegenden Infektion mit Humanen Papillom Viren die Wahrscheinlichkeit, dass Krebszellen entstehen.

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