Herpes genitalis – Therapie und Vorbeugung

Mittwoch, 19.02.2014

Je nach Ausprägung der Krankheit muss Herpes genitalis nicht unbedingt behandelt werden. Doch auch eine spezielle Therapie kann nötig werden.

Herpes genitalis, auch Genitalherpes genannt, wird den Geschlechtskrankheiten zugeordnet, weil er fast immer durch ungeschützten Geschlechtsverkehr weitergegeben wird. Welche Therapie eingesetzt wird, hängt davon ab, mit welchen Symptomen sich die Krankheit äußert.

Wann ist eine Therapie nötig?

Ist der Befall mit Herpes genitalis lediglich auf einen bestimmten Bereich der Haut oder der Schleimhäute begrenzt, muss er dem Medizinportal "Onmeda" zufolge zumeist nicht behandelt werden, sondern heilt von alleine ab. Breiten sich die Herpesbläschen jedoch weiter aus, wird eine Therapie nötig, die die Infektion eindämmt. Zudem kann eine Behandlung erfolgen, die auf die Linderung der Symptome abzielt.

Herpes genitalis: Therapeutika

Die Behandlung von Herpes genitalis erfolgt vor allem durch die Gabe verschiedener Virustatika. Diese Medikamente verhindern, dass sich die Herpes-Viren, die der Erkrankung zugrunde liegen, weiter vermehren. Üblicherweise werden die Anti-Herpes-Mittel in Tablettenform eingenommen – die Therapie dauert etwa fünf bis zehn Tage. 

Auch können verschiedene Salben verschrieben werden, die lokal angewendet für ein schnelleres Abklingen der Symptome sorgen. Sie können auch den mitunter starken Juckreiz lindern. Verursacht Herpes genitalis Schmerzen, kann eine Gabe von Schmerzmitteln nötig sein. Üblicherweise kommen dabei Medikamente mit dem Wirkstoff Diclofenac zum Einsatz. Bei einem schwereren Verlauf von Genitalherpes werden die Medikamente intravenös verabreicht.  

Herpes genitalis vorbeugen

Den besten Schutz vor einer Infektion mit Herpes genitalis stellen immer noch Kondome dar. Allerdings ist es auch möglich, dass ein Mensch die Herpes-Viren bereits in sich trägt, ohne davon zu wissen. Zu einem Ausbruch der Geschlechtskrankheit kann es kommen, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Stress oder andere emotionale Belastungen können einen Krankheitsausbruch begünstigen, ebenso wie eine ungesunde Lebensweise. Um Genitalherpes vorbeugen zu können, sollten Sie deshalb darauf achten, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Risikofaktoren wie etwa das Rauchen sollten Sie vermeiden. 

Erkrankt eine schwangere Frau kurz vor der Geburt ihres Kindes an Herpes genitalis, kann es sinnvoll sein, das Kind per Kaiserschnitt auf die Welt zu bringen, um zu verhindern, dass es sich mit den Herpesviren ansteckt.

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Herpes genitalis
Therapie und Vorbeugung
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