Gründe für einen Seitensprung – Ist Facebook schuld?

Mittwoch, 04.12.2013

Streit mit dem Partner, Flaute im Bett oder die Suche nach einem Kick – die Gründe für einen Seitensprung sind vielfältig. Eine Studie zeigt: Auch Facebook kann das Fremdgehen begünstigen.

Dank Smartphones und Tablet-PCs können soziale Netzwerke wie Facebook heutzutage zu jeder Zeit von jedem Ort der Welt aufgerufen werden. Eine exzessive Nutzung von Facebook führt einer amerikanischen Studie zufolge jedoch zu Konflikten in der Beziehung – und diese wiederum können im schlimmsten Fall zu einem Seitensprung oder einer Trennung führen.

Seitensprung durch Eifersucht?

 

An der Studie des Forscherteams um Russell Clayton von der Universität Missouri hatten Facebook-User im Alter von 18 bis 82 Jahren teilgenommen. Die Probanden machten Angaben dazu, wie oft sie Facebook nutzten und wie häufig aufkommende Konflikte mit der Nutzung des sozialen Netzwerks zusammenhingen. Dabei zeigte sich: Je mehr Zeit die Studienteilnehmer auf Facebook verbrachten, desto häufiger war die Nutzung des sozialen Netzwerks auch Ursache von Streitereien mit dem Partner. Vor allem der Kontakt mit Ex-Freunden führt den Forschern zufolge zu "Facebook-bedingter Eifersucht". Tatsächlich gab es auch Grund zum Misstrauen, wie die Studie belegen konnte. Denn die exzessiven Facebook-Nutzer knüpften offenbar sehr schnell neue Kontakte oder frischten alte Kontakte – auch mit Ex-Freunden – wieder auf. Daraus resultierten dann schließlich neben Streitereien auch Seitensprünge oder gar Trennungen.

Konflikten vorbeugen

Clayton zufolge sei dieser Trend vor allem bei Paaren zu beobachten, die erst seit höchstens drei Jahren zusammen waren. Daraus schlussfolgert der Wissenschaftler, dass ein übermäßiger Facebook-Konsum bei langjährigen Beziehungen nicht zu so großen Konflikten führt wie bei frischen. Auf der anderen Seite könnten auch noch andere Faktoren zu dem Ergebnis geführt haben. So sei es möglich, dass die Probanden mit einer Langzeitbeziehung Facebook einfach nur sehr viel seltener nutzten oder die Bindung in ihrer Partnerschaft als so intensiv empfanden, dass sie weder an einen Seitensprung noch an Trennung dachten. Um das Konfliktpotenzial zu verringern, rät Clayton vor allem frischbackenen Paaren, die Nutzung von Facebook auf ein gesundes Maß zu reduzieren.

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