Geschlechtskrankheiten: Tripper – Ursachen von Gonorrhoe

Dienstag, 17.12.2013

Tripper gehört zu den Geschlechtskrankheiten, die in Deutschland wieder auf dem Vormarsch sind. Die Ursachen der Erkrankung liegen in der Ansteckung mit bestimmten Bakterien.

Seine Ursachen hat Tripper in einer Infektion mit Gonokokken, auch Neisseria gonorrhoeae genannt. Daher wird die Krankheit in der Fachsprache als Gonorrhoe bezeichnet. Entdeckt wurde das Bakterium im Jahr 1879 von dem deutschen Dermatologen Albert Neisser.

Ursachen: Sexuelle Übertragung

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In den meisten Fällen liegen die Ursachen der Erkrankung in einer sexuellen Übertragung, deshalb wird Tripper zu den sexuell übertragbaren Krankheiten, auf Englisch: sexual transmitted diseases (STD) gezählt. Da die Bakterien außerhalb des Körpers nicht lange überleben können, sind Kontakte mit verunreinigten Gegenständen als Ursachen unwahrscheinlich. Ganz ausgeschlossen werden kann eine Infektion auf diesem Wege allerdings nicht.

Tripper befällt die Schleimhäute

Üblicherweise wird Tripper übertragen, wenn die Schleimhäute eines gesunden Menschen mit denen eines Erkrankten in Berührung kommen. Das geschieht vor allem bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Dabei können sowohl die Schleimhäute der Geschlechtsorgane als auch die Darmschleimhaut sowie die Schleimhäute in Mund und Rachen betroffen sein. Dadurch kann die Geschlechtskrankheit durch vaginalen Verkehr, bei Anal- oder Oralsex übertragen werden.

Gelangen die Bakterien in die Bindehaut des Auges, können sie dort ebenfalls Beschwerden auslösen. Tripper macht sich bei Frauen zu Beginn häufig nur durch leichte Symptome bemerkbar, die oftmals nicht als solche erkannt werden. Dazu gehören beispielsweise ein leichter Ausfluss oder Schmerzen beim Wasserlassen.

Gonorrhoe in der Schwangerschaft

Zu den Ursachen einer Tripper-Infektion gehört auch die Weitergabe der Bakterien in der Schwangerschaft. Ist die Mutter an Gonorrhoe erkrankt, so besteht die Gefahr, dass das Kind bei der Geburt infiziert wird. Denn durch den Kontakt mit der Schleimhaut des Gebärmutterhalses der Mutter ist eine Übertragung der Erreger möglich. Häufig befallen die Gonokokken die Augenbindehaut des Babys und lösen dort schwere Entzündungen aus. Bleiben die eitrigen Bindehautentzündungen unbehandelt, kann das Kind sogar erblinden.

Eine Behandlung von Tripper ist grundsätzlich wichtig, um schwere Komplikationen zu vermeiden und die Weitergabe der Bakterien zu verhindern.

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