Geschlechtskrankheiten: Tripper – Gonorrhoe therapieren

Donnerstag, 13.02.2014

Eine Behandlung von Tripper erfolgt zumeist durch eine medikamentöse Therapie. Allerdings, Resistenzen gegen bestimmte Antibiotika erschweren die Bekämpfung der Geschlechtskrankheit.
Für die Behandlung von Tripper, in der Fachsprache auch Gonorrhoe genannt, stehen verschiedene Antibiotika zur Verfügung. Denn die Geschlechtskrankheit wird durch eine Infektion mit Bakterien, den sogenannten Gonokokken, ausgelöst. Gonokokken verursachen hauptsächlich Entzündungen der Geschlechtsorgane. Aber auch die Harnröhre, der Analbereich oder der Mund-Rachen-Raum können betroffen sein. Ist eine schwangere Frau an Tripper erkrankt, kann sie die Bakterien bei der Geburt an das Baby weitergeben. Typischerweise entwickeln Neugeborene infolgedessen eine eitrige Bindehautentzündung.

Medikamentöse Behandlung

Dem Medizinportal "Onmeda" zufolge eignen sich vor allem die Wirkstoffe Ceftriaxon, Spectinomycin und Cefixim für die Behandlung von Gonorrhoe. Nicht selten tritt in Verbindung mit Tripper zusätzlich eine Chlamydien-Infektion auf, die entsprechend mitbehandelt werden muss. Dafür wird – häufig auch ohne zunächst eine gesicherte Diagnose abzuwarten – gleichzeitig das Antibiotikum Doxycyclin verabreicht.

Besonders problematisch bei der Behandlung von Tripper ist, dass die auslösenden Bakterien mit der Zeit Resistenzen gegen einige der Antibiotika entwickelt haben. Konnten Sie früher noch mit Wirkstoffen wie Penicillin oder Ciprofloxacin behandelt werden, sind diese Präparate mittlerweile wirkungslos gegen Gonorrhoe. Auch wenn die Forschung mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Wirkstoffe arbeitet, kommen derzeit keine neuen Präparate für die Behandlung von Tripper auf den Markt.

Tripper nicht zu kurz behandeln

Häufig ist die einmalige Gabe von speziellen Antibiotika ausreichend, um die Gonokokken abzutöten. Dennoch erfolgt üblicherweise eine Behandlung über einen etwas längeren Zeitraum – vor allem, um die Bildung von Resistenzen verhindern zu können. Ganz wichtig ist auch die Mitbehandlung des Partners, wenn der sexuelle Kontakt nicht länger als 60 Tage zurückliegt. Andernfalls kann es passieren, dass sich die Partner immer wieder gegenseitig anstecken. Singles sollten während der Behandlung des Trippers sicherheitshalber lieber auf Sex verzichten, um eine eventuelle Weitergabe der Geschlechtskrankheit zu vermeiden.

Babys, die sich bei der Geburt bei der Mutter mit Gonokokken infiziert haben, erhalten meist eine einmalige Behandlung mit einem Antibiotikum, das entweder in den Muskel oder in die Vene injiziert wird. Zusätzlich werden die Augen mit einer speziellen Salzlösung ausgespült.

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