Geschlechtskrankheiten – Krätze behandeln

Dienstag, 17.12.2013

Krätze gehört zwar zu den ungefährlichen, aber trotzdem sehr unangenehmen Geschlechtskrankheiten. Wie lässt sich der Juckreiz behandeln und den Parasiten vorbeugen?

Krätze lässt sich in den meisten Fällen durch äußere Anwendungen wie Lotionen behandeln. Damit die Geschlechtskrankheit aber dauerhaft bekämpft werden kann, sind weitere aufwendige Maßnahmen notwendig, um einem erneuten Befall durch die Krätzmilben vorzubeugen.

Krätze behandeln und Juckreiz bekämpfen

Konnte der Hautarzt die Krätze eindeutig diagnostizieren, wird er wahrscheinlich Permethrin empfehlen, das am häufigsten gegen die Geschlechtskrankheit eingesetzt wird. Es wirkt wie ein Insektizid und muss einmalig am gesamten Körper aufgetragen werden. Ausgelassen wird nur das Gesicht. Weil es über einen Zeitraum von etwa zwölf Stunden einwirken muss, sollten Betroffene die Krätze über Nacht mit Permethrin behandeln. Als Nebenwirkung können Hautirritationen auftreten, die sich mit Lotionen behandeln lassen. Zur Therapie von Schwangeren und Kindern kann nur der Arzt entscheiden, ob Permethrin geeignet ist.
Wenn Sie am nächsten Morgen die Creme gründlich abwaschen, sollten die Parasiten vollständig abgetötet sein. Der Juckreiz kann jedoch noch einige Zeit anhalten. Sie können ihn mit weiteren Medikamenten behandeln. Ob die Behandlung gegen Krätze tatsächlich erfolgreich war, lässt sich allerdings erst nach rund zwei Wochen feststellen, wenn die Symptome vollständig abgeklungen sind. War die Therapie nicht erfolgreich, muss sie wiederholt werden.

Wie Sie der Geschlechtskrankheit vorbeugen

Mit der Behandlung von Krätze ist der Kampf gegen die Parasiten aber noch nicht gewonnen. Sie sollten unbedingt einem erneuten Befall vorbeugen, indem sich auch Personen in Ihrem Umfeld, etwa Familie, Mitbewohner oder Sexualpartner gegen Krätze behandeln lassen. Die Krätzmilben könnten sich bereits eingenistet haben, ohne dass sich Symptome wie Juckreiz oder Papeln zeigen.

Außerdem sollten Sie sämtliche Kleidung, Bettwäsche und Handtücher, die intensivem Hautkontakt ausgesetzt waren, bei einer Temperatur von mindestens 60 Grad waschen. Auf diese Weise töten Sie alle Krätzmilben ab, die auf diesen Textilien überlebt haben könnten. Alternativ können Sie einem erneuten Auftreten der Geschlechtskrankheit vorbeugen, indem Sie die Kleidung mindestens vier Tage bei Raumtemperatur in einem Plastikbeutel verstauen. Je kälter es ist, desto länger können die Parasiten ohne Nahrung auf Textilien überleben. Polstermöbel sollten Sie gründlich absaugen und vier Tage lang nicht benutzen.

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