Fernbeziehung stabiler als gedacht

Freitag, 02.05.2014

Eine Fernbeziehung ist zum Scheitern verurteilt? Von wegen! Die Liebe auf Distanz kann einer Partnerschaft sogar Stabilität bringen, so Forscher.

Nähe und Vertrautheit sind für eine Beziehung wichtig, genauso kann aber Distanz die Liebe stärken. Eine Fernbeziehung sei demnach nicht grundsätzlich schlechter oder gar zum Scheitern verurteilt. Ganz im Gegenteil: Getrennte Wohnungen erlauben beiden Partnern genügend Freiraum, fand das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden heraus.

Fernbeziehung: Im Fachjargon "Bilokalität"
Nach der Arbeit nach Hause kommen, Tasche in den Flur stellen und erst einmal dem Liebsten in die Arme fallen, der vielleicht sogar schon angefangen hat, zu kochen: So stellen sich die meisten Frauen eine klassische und gut funktionierende Beziehung vor. In der Realität sieht das oft anders aus. Der Zwang nach Mobilität, das moderne Dating-Verhalten und berufliche Verpflichtungen sind Ursachen, warum viele Beziehungen heute Fernbeziehungen sind. Der gemeinsame Alltag kommt dabei oft zu kurz, so das Gefühl der Betroffenen. Dabei macht womöglich genau das ihre Beziehung stabiler als andere.

Ob bewusster Lebensstil oder beruflich bedingte Notwendigkeit: Den Forschern in Wiesbaden zufolge leben immer mehr Paare in getrennten Wohnungen. Sollte das auch bei Ihnen der Fall sein, grämen Sie sich nicht! Mehr als zehn Prozent aller Paare leben laut den Zahlen des Bundesinstituts ebenfalls in Bilokalität. Über drei Jahre lang beobachteten die Wissenschaftler rund 12.400 Personen, die in Fernbeziehungen oder in Beziehungen mit getrennten Haushalten lebten. Mehr als die Hälfte davon hatte Bestand, nur etwa 15 Prozent der Partnerschaften scheiterten und rund ein Drittel zog während der Zeit in eine gemeinsame Wohnung, wie auf "Welt.de" zu lesen ist.

Weniger Kinder bei Paaren mit Fernbeziehung?

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Nachteile konnten sie bei Fernbeziehungen nur in einer Hinsicht feststellen: beim Kinderwunsch. Dieser sei bei getrennt lebenden Paaren im Vergleich zu anderen Zweierbeziehungen geringer vorhanden, heißt es in dem Bericht weiter. Sollten Sie sich also Kinder wünschen, Ihr Partner sich bei dem Thema aber eher zurückhaltend zeigen: Versuchen Sie doch erst einmal, aus der Fernbeziehung einen gemeinsamen Haushalt zu machen. Der Rest ergibt sich vielleicht von ganz allein.

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02.05.2014 16:33
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