Erzwungene Abtreibung – Mann vertauscht Pillen

Dienstag, 18.02.2014

In den USA verabreichte ein Mann seiner Exfreundin ohne ihr Wissen eine Abtreibungspille. Nun musste er sich für diese unglaubliche Tat vor Gericht verantworten.

Weil ein 29-jähriger Mann im US-Bundesstaat Florida offenbar nicht Vater werden wollte, nötigte er seine Exfreundin zur Abtreibung, berichtet die "New York Daily News". Wie kaltblütig der Mann vorging, zeigt sich vor allem daran, dass er nicht im Affekt handelte, sondern die Tat sorgfältig geplant hatte. Er tauschte ein harmloses Antibiotikum, das die werdende Mutter einnehmen musste, durch eine sogenannte Abtreibungspille aus. Damit seine Exfreundin den Schwindel nicht bemerkte, entfernte der Mann zuvor die Kennzeichnung auf der Tablette.


So funktioniert die Abtreibungspille

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Bei der Abtreibungspille handelt es sich um ein Medikament, dessen Einnahme einen Schwangerschaftsabbruch herbeiführt. Die Verwendung der Abtreibungspille wird – ebenso wie andere Methoden eines Schwangerschaftsabbruchs – in Deutschland durch den Paragraf 218 des Strafgesetzbuchs (StGB) geregelt. Demzufolge ist eine Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche nicht strafbar, wenn sich die schwangere Frau zuvor einer Beratung durch einen Arzt oder spezielle Beratungsstellen unterzogen hat.
Bis zum 63. Tag nach Ausbleiben der Regelblutung kann ein Schwangerschaftsabbruch mithilfe der Abtreibungspille vorgenommen werden. Die Pille enthält das künstliche Hormon Mifepriston, das die Ablösung des Embryos aus der Gebärmutter bewirkt. Anschließend erfolgt mithilfe eines weiteren Medikaments die Ausstoßung des toten Embryos. Üblicherweise darf die Pille – sowohl in Deutschland als auch in den USA – nur unter Aufsicht eines Arztes eingenommen werden, da sie Nebenwirkungen oder Komplikationen hervorrufen und eine Gefahr für die Gesundheit der Frau darstellen kann.


Harte Strafe für erzwungene Abtreibung

Für die unfassbare Tat stand der junge Mann nun vor Gericht. Dass auch der Richter von der Kaltblütigkeit des Mannes entsetzt war, spiegelt sich im Urteil wider: Der 29-Jährige wurde zu einer Haftstrafe von 13 Jahren und 8 Monaten verurteilt. Auch wenn das Verbrechen, das der jungen Frau zuteilwurde, nicht rückgängig gemacht werden kann, dürfte das Urteil dennoch eine Genugtuung für die 27-Jährige sein. Der "New York Daily News" zufolge sagte sie zum Richter: "Das war nicht nur eine Prozessverhandlung für mich. Es ging um den Tod meines Kindes."

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