Erotische Texte in der Antike

Sonntag, 12.10.2014

Erotische Texte sind  kein Phänomen der Neuzeit, denn schon die alten Ägypter hielten auf Papyrus ihre Vorstellungen von Erotik fest. Ein heißer Blick auf  Papyrus 55001 von Turin.

Wer mit der weit, weit zurückliegenden Vergangenheit erotisches Unwissen oder sexuelle Prüderie verbindet, ist definitiv auf der falschen Fährte. Bereits auf Vasen und Tellern aus dem antiken Griechenland, Rom oder Sparta sind zum Beispiel Frauen und Männer abgebildet, die an sich reiben. Noch mehr Beispiele gefällig? Die Griechen suchten sich scheinbar ihre Sex-Partner beim Sport aus und in Sparta waren homosexuelle Sex-Spielchen keinesfalls ein No-Go, berichet news.de. Kein Wunder also, dass man in den überlieferten Schriften aus Ägypten auch den Vorgänger erotischer Texte fand.

Das erste Erotik-Magazin?

Bereits 2000 Jahre bevor das indische Kamasutra geschrieben wurde, hielten die alten Ägypter ihre sexuellen Abenteuer in Form erotischer Texte auf Papyrus fest. Auf dem Turin-Papyrus 55001 werden neben Texten Männer und Frauen abgebildet, die verschiedene Sex-Stellungen ausprobieren. Die erotische Überlieferung in Papyrusform ist 2,59 Meter lang und 20 Zentimeter hoch.  Die Männer darauf  werden mit riesigen Gliedern dargestellt und dabei gezeigt, wie sie  Frauen auf insgesamt zwölf verschiedene Arten befriedigen. Auf einer der Zeichnungen solle laut news.de eine Frau breitbeinig auf einem Bein balancieren, während sie von einem Ägypter mit Riesen-Glied im Stehen penetriert wird.

Antiker Dirty Talk als erotische Texte

Zwischen den Skizzen seien verschiedene erotische Texte zu sehen, die wohl als Vorgänger des Dirty Talks bezeichnet werden könnten. „Schau her, komm hinter mich ... ich umhülle deine Lust, dein Penis ist bei mir“, lockt die Frau den Mann dem Wissenschafts-Magazin PM zufolge. Diese sexuelle Offenheit der Ägypter scheint nicht von ungefähr zu kommen.

Masturbierende Götter bringen das Land in Schwung

Der erste Gott Ammun solle laut news.de die Schöpfung durch Masturbation auf Vordermann gebracht haben. Ägypten solle folglich immer dann sehr fruchtbar gewesen sein, wenn der Nil unter Hochwasser stand. In diesen Sommern seien in Ägypten mit Abstand die meisten Kinder gezeugt worden. Für eine offene Sexualität soll auch Pharao Ramses II gestanden haben, der  gleich95 Kinder gezeugt haben soll.

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Erotische Texte in der Antike

Schon in der Antike gab es erotische Texte. Auf dieser Papyrus-Schrift wurde das Sexleben der alten Ägypter festgehalten.

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