Erotikfilme verderben unsere Sexualität

Sonntag, 12.10.2014 Jana Ackermann

Die Autorin des Buches „Pornland“ geht der Industrie von Erotikfilmen auf den Grund, und erforscht die Entstehung und Entwicklung, sowie Probleme im Pornogeschäft.

In dem Buch der Autorin und Studienexpertin Gail Dines hieß es laut der Website psychologytoday.com, dass 90% der Jugendlichen im Alter von 8 bis 16 Jahren schon einmal Erotikfilme im Netz gesehen hätten. Die Generation dieser jungen Leute würde somit mit der Idee aufwachsen, Sex sei Geldmacherei, und kein Ausdruck mehr von Liebe und Zuneigung.

Sie wies auf Gewalt, Vergewaltigung und unrealistische Szenen in Erotikfilmen hin, berichtete das Onlinemagazin. All diejenigen, die gegen diese Entwicklung der Pornoindustrie seien, würden als allgemeine Protestanten zu Sex abgetan werden. Dines würde oft als verklemmte Feministin betitelt werden, hieß es. Doch sie habe Argumente für ihren Standpunkt.

Pornografie ist ein hartes Business

In dem Buch der Autorin würde es die ersten drei Kapitel um die Entstehung und Entwicklung der Pornoindustrie von früher bis heute gehen, hieß es. Heutzutage würden Erotikfilme via Computer oder Handy immer und überall gestreamt werden können, ohne dazu ein schäbiges Erotikgeschäft betreten zu müssen. Es handle sich dabei um ein Milliardendollargeschäft, gepusht von Marketingstrategien, neuester Technologie und riesiger Angebot- und Nachfrage. Diese Macht würden einige negativ ausnutzen, berichtete Psychology Today über das Statement von Dines.

Dines Ansichten zu Erotikfilmen

Die Autorin schrieb in ihrem Buch ihre Gedanken zu Pornos auf. Unter anderem sei sie der Ansicht, dass Liebe und Intimität durch Gewalt und Missbrauch von Frauen ersetzt wurden. 90% aller Sex-Szenen in Erotikfilmen beinhalteten mindestens eine aggressive Tat, zitierte das Onlinemagazin die Autorin. Außerdem sei sie überzeugt, dass viele Betrachter von Erotikfilmen Realität und Fantasie im echten Leben nicht trennen könnten.

Das Buch würde eingängig die Pornoindustrie prüfen, und würde laut Psychology Today weibliche und männliche Leser zum Nachdenken über diese Industrie auffordern.

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Die Autorin Dines schreibt über ihre Meinung zu Erotikfilmen und Pornos.

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12.10.2014 18:20
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