Erogene Zonen von Mann und Frau – Das Gehirn

Freitag, 28.02.2014

Dachten Sie bislang immer, dass die Genitalien die größten erogenen Zonen sind? Dann irren Sie sich. Denn für die sexuelle Erregung spielt das Gehirn die wichtigste Rolle.

Die Klitoris oder Brüste der Frau und der Penis und die Hoden des Mannes sind natürlich erogene Zonen, mit deren Stimulation Sie prinzipiell nicht viel falsch machen können. Weil aber das Gehirn dabei auch immer eine Rolle spielt und es sich zudem allein durch visuelle, akustische und olfaktorische Reize stimulieren lässt, kann das Gehirn als wichtigste erogene Zone bezeichnet werden.

Das Gehirn als erogene Zone

Natürlich laufen im Gehirn bei jeder körperlichen Berührung verschiedene Prozesse ab. Neben diesen offensichtlichen Reaktionen sorgen aber auch Blicke, Geräusche oder Gerüche für sexuelle Erregung. Vor allem das Gehör spielt eine wichtige Rolle für das Gehirn als erogene Zone.

Nicht umsonst lassen sich der "B.Z." zufolge 95 Prozent der Liebenden gerne erregende Worte ins Ohr flüstern. Dies können eine Aufforderung zum Sex oder auch anheizende Worte beim Liebesakt sein. Dass sanftes Raunen Intimität und Vertrauen schafft, ist in der Kindheit begründet. "Sanfte Stimmen und Berührungen sind unsere ersten sinnlichen Erfahrungen. Mütter summen und flüstern mit ihren Babys", erklärt die Psychotherapeutin Hettie Hunter.

Liebesbotschaften ins linke Ohr flüstern

Damit auch die Beziehung von den sanften Worten profitiert, sollten die Liebesbotschaften am besten ins linke Ohr gesäuselt werden. Denn in einer Studie der Sam Houston University zeigte sich, dass sich die Probanden viel eher an die Worte erinnerten, wenn sie diese ins linke Ohr geflüstert bekamen.

Dass das Gehirn die erogene Zone schlechthin ist, beweisen aber auch andere Studien. In einer Studie des französischen Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung beispielsweise zeigte sich, dass beim Schauen von Pornos Hirnregionen mit speziellen Nervenzellen, den sogenannten Spiegelneuronen, besonders aktiv sind. Diese Spiegelneuronen weisen offenbar beim Beobachten eines Geschehens dieselbe Aktivität auf wie beim Geschehen selbst. So kann das Gehirn sogar für eine sexuelle Stimulation sorgen, ohne dass ein Mensch tatsächlich selbst Sex hat. Da dürften die anderen erogenen Zonen kaum mithalten können.

Erfüllender Sex spielt in fast jeder Beziehung eine große Rolle: Abenteuerliche Sexstellungen können das gemeinsame Vergnügen beflügeln.

Ob erotische Massagen, neue Sexstellungen oder einfach nur der Quickie zwischendurch - der Fantasie sind beim prickelnden Liebesspiel keine Grenzen gesetzt.

 

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