Existiert der G-Punkt doch?

Montag, 11.11.2013

Zu den erogenen Zonen der Frau zählt auch der G-Punkt. Ob dieser tatsächlich existiert, ist aber immer noch nicht zweifelsfrei geklärt. Ein Forscher behauptet, ihn anatomisch nachweisen zu können.

Der G-Punkt wird nicht nur von Laien den erogenen Zonen der Frau zugeordnet – er wird auch in der Fachliteratur als weibliches Lustzentrum beschrieben. Einen anatomischen Beweis für die Existenz des G-Punktes gibt es bislang nicht, ein Gegenbeweis allerdings steht ebenfalls aus. Ein US-amerikanischer Gynäkologe will den G-Punkt aber nun gefunden haben.

Erogene Zonen: Der G-Punkt

Der G-Punkt wird den weiblichen erogenen Zonen zugeordnet und ist nach dem Gynäkologen Ernst Gräfenberg benannt, der ihn 1950 zuerst beschrieben hat. Gemeint ist mit dieser Bezeichnung eine Zone, die sich in der vorderen Scheidenwand entlang der Harnröhre befindet und deren Stimulation zu besonders intensiven Orgasmen führen können soll.

Studie will Beweis für G-Punkt gefunden haben

Schon viele Studien haben sich mit dem G-Punkt als Teil der weiblichen erogenen Zonen beschäftigt und sind dabei zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen gekommen. Das Ungewöhnliche an der Studie des Gynäkologen Adam Ostrzenski: Sein Studienergebnis stützt sich auf die Untersuchung lediglich einer einzigen Frau. Die 83-Jährige war an einer Kopfverletzung gestorben. Bei ihrer Untersuchung fand der amerikanische Arzt eine acht Millimeter lange und dreieinhalb Millimeter breite Struktur im Gewebe der Vagina, die in einem Winkel von 35 Grad zur Harnröhre angeordnet war. Ostrzenski beschreibt diese Struktur als sackähnlich und sieht darin eine Ähnlichkeit mit Schwellkörpern, wie sie auch in der Klitoris vorhanden sind. Dies ist seiner Meinung nach der Beweis für die Existenz des G-Punktes.

Experten skeptisch

Wie das Wissensmagazin "scinexx" berichtet, halten aber viele Experten nichts von der Theorie des amerikanischen Arztes. "Schon häufig wurde versucht, die Existenz des G-Punktes anatomisch-funktionell nachzuweisen. Besonders hartnäckig wird diese Diskussion von denjenigen geführt, die selbst Unterspritzungen, Vergrößerungen, Verlagerungen des vermuteten G-Punktes anbieten und damit suggerieren, es sei möglich, durch diese Eingriffe die Qualität des sexuellen Erlebens zu steigern", erklärt Marion Kiechle, Direktorin der Universitäts-Frauenklinik der Technischen Universität München.

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