Erogene Zonen: Das sind die Favoriten

Montag, 30.12.2013

Eigentlich ist klar, welche erogenen Zonen am beliebtesten sind, oder vielleicht doch nicht? Forscher haben bei Frauen und Männern noch einmal nachgehakt.

Rund 800 Probanden hatten an der Studie der Neurowissenschaftler um Oliver Turnbull von der britischen Bangor Universität teilgenommen. Sie sollten 41 erogene Zonen nach ihrer erotischen Relevanz bewerten. Die Annahme der Forscher: Welche Körperteile als erogene Zonen wahrgenommen werden, hängt weniger mit kulturellen Aspekten zusammen als mit Impulsen in bestimmten Arealen des Gehirns.

Erogene Zonen bewerten

Für die Bewertung der 41 erogenen Zonen stand den aus England und Südafrika stammenden Probanden eine Skala von 0 bis 10 zur Verfügung. Die 0 durften sie vergeben, wenn sie eine Körperstelle als völlig unerotisch empfanden, eine 10 hingegen verwies auf das hohe erotische Potenzial eines Körperteils. Die Studienergebnisse stellten die Forscher im neurowissenschaftlichen Magazin "Cortex" vor.

Die beliebtesten erogenen Zonen

Dass die Geschlechtsorgane von Mann und Frau die vordersten Plätze einnahmen, ist wenig überraschend. Im Durchschnitt erhielt die Klitoris 9.17 Punkte, die Vagina 8.4 Punkte und der Penis 9.0 Punkte.
Bei den Männern folgten dann die Lippen mit 7.03 Punkten, die Hoden erhielten dagegen nur 6.5 Punkte. Auch die Innenseite der Oberschenkel mit 5.84 Punkten und der Nacken mit 5.65 Punkten gehörten für die Studienteilnehmer zu den beliebten männlichen erogenen Zonen. Die Schultern und die Hüften hingegen schnitten mit 1.96 Punkten beziehungsweise 2.31 Punkten nicht besonders gut ab.

Bei den weiblichen erogenen Zonen gab es einige Überraschungen: So war beispielsweise der Nacken mit 7.51 Punkten eine deutlich beliebtere erogene Zone als die Brüste oder die Brustwarzen, die beide mit 7.35 Punkten bewertet wurden. Auch der Po lag mit 4.53 Punkten noch hinter den Ohren, die immerhin 5.06 Punkte erhielten.

Füße am wenigsten erotisch

Zu den unbeliebtesten Körperteilen gehörten für beide Geschlechter die Füße. Aber auch wenn es Überraschungen bei den Ergebnissen gab, sieht Studienleiter Turnbull die Ausgangsthese als bestätigt an. "Wir haben herausgefunden, dass wir alle dieselben erogenen Zonen teilen – und das auf mindestens zwei sehr unterschiedlichen Kontinenten, gleichgültig, ob es sich um eine Frau mittleren Alters handelt, die in einem Londoner Büro arbeitet, oder um einen schwulen Mann, der in einem Dorf in Afrika lebt", kommentiert Turnbull gegenüber der "Daily Mail" die Studienergebnisse.

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30.12.2013 10:15
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