Elektrisches Kondom – Der "Zitteraal"

Dienstag, 01.04.2014

Obwohl Kondome jede Menge Vorteile bieten, werden sie vor allem von Männern häufig nur ungern verwendet. Deshalb haben zwei Doktoranden eine ganz neue Variante erfunden.

Kondome können nicht nur eine ungewollte Schwangerschaft verhindern – sie bieten auch einen guten Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Viele Männer beklagen sich aber, dass durch die Verwendung eines Kondoms das Gefühl auf der Strecke bleibt – und benutzen das Verhütungsmittel erst gar nicht. Die Kondommüdigkeit ist aber unter anderem Schuld daran, dass Geschlechtskrankheiten wie Syphilis, Tripper oder Chlamydien auch in Deutschland wieder auf dem Vormarsch sind. Um die Verwendung von Kondomen reizvoller zu machen, haben Doktoranden aus dem US-Bundesstaat Georgia ein Kondom entwickelt, das beim Tragen elektrische Impulse abgibt.
So funktioniert das elektrische Kondom
Der sogenannte "Zitteraal" wurde von den beiden Doktoranden Firaz Peer und Andrew Quitmeyer im Rahmen des "Digital Media Graduate Program" des Georgia Institute of Technology in Atlanta entwickelt. Für den Prototyp des elektrischen Kondoms wurde eine weiche Hülle verwendet und auf der Unterseite mit Elektroden versehen. Gesteuert wird der "Zitteraal" von einem Mikro-Controller, von dem aus die verschiedenen Sensoren angewählt werden können. "Diese Art von Gerät kann mit zahlreichen, ganz unterschiedlichen Controllern verknüpft werden und manuell oder mithilfe von Internet-Software eingestellt werden", erzählen die Hersteller.


In handelsübliche Kondome integrierbar

kondome-verhuetung-istock-tb.jpg

Mithilfe des elektrischen Kondoms soll die Lust beim Sex deutlich gesteigert werden können. Dabei lässt sich die Intensität, mit der die Elektroden Impulse abgeben, den eigenen Vorlieben entsprechend einstellen. Sehr praktisch: Die von Peer und Quitmeyer entwickelte Technologie soll sich einfach in klassische Kondome integrieren lassen und dabei trotzdem die Reißfestigkeit und den Schutz des Kondoms gewährleisten.
Denkbar sei den beiden Doktoranden zufolge auch, dass die Technologie ebenfalls in tragbare Geräte integriert werden kann. So könnten beispielsweise auch andere Sexspielzeuge damit ausgestattet werden und durch elektrische Impulse zur sexuellen Stimulation beitragen. Ein weiterer Vorteil des "Zitteraals": Für das Auslösen der elektrischen Impulse ist nur ein Minimum an Elektrizität nötig.

Die einfachste und schnellste Methode ist das Verhütungsmittel Kondom.

Die Wahl des richtigen Verhütungsmittels ist besonders wichtig. Es sollte auf die Bedürfnisse der Frau abgestimmt sein.

 

Weitere Artikel

article
37630
Elektrisches Kondom
Der "Zitteraal"
Obwohl Kondome jede Menge Vorteile bieten, werden sie vor allem von Männern häufig nur ungern verwendet. Deshalb haben zwei Doktoranden eine ganz neu...
http://www.fem.com/liebe-lust/news/elektrisches-kondom-der-zitteraal
01.04.2014 16:02
http://www.fem.com/var/fem/storage/images/additional-import/liebe-lust/articles/elektrisches-kondom-der-zitteraal/548151-1-ger-DE/elektrisches-kondom-der-zitteraal_contentgrid.jpg
Liebe & Lust

Kommentare