Eisprungkalender oder OvulaRing?

Donnerstag, 02.10.2014

Ein Eisprungkalender kann helfen schwanger zu werden. Doch laut einer Studie der Uni Leipzig gibt es auch noch andere Methoden, die helfen können den Zeitpunkt des Eisprungs herauszufinden. Welche ist die beste? Wir verraten es.

Für gewöhnlich ist ein Zyklus 28 Tage lang, doch kann er von Frau zu Frau schwanken. Auch der Eisprung findet nicht immer genau in der Mitte des Zyklus statt, sondern verschiebt sich gelegentlich um einige Tage. Zudem gibt es Mythen über den Eisprung, die in einer Studie der Universität Leipzig aufgeklärt werden sollten.

Eisprungkalender vs. OvulaRing

Bisher musste Frau mit einem Eisprungkalender vorlieb nehmen. Sobald sie, durch genaue Beobachtung, in Erfahrung gebracht hat, wie lange ihr Zyklus dauert, kann sie den ungefähren Zeitpunkt des Eisprungs bestimmen. Doch nun könnte der sogenannten OvulaRing ein genaueres Hilfsmittel sein, um schwanger zu werden. Beim OvulaRing handelt es sich um einen Biosensor, der vaginal eingeführt wird und in Fünf-Minuten-Abständen die Temperatur der Frau misst. Somit könne laut ovularing.com ein persönliches Fruchtbarkeitsfenster mit Eisprungprognose erstellt werden. Durch diese individuelle und durch technische Hilfsmittel unterstützte Methode, kann so ein Eisprung sher viel genauer vorhergesagt werden, als mit deim guten alten Eisprungkalender.

Mythen rund um den Eisprung

Die Behauptung Frauen könnten ihren Eisprung via Mittelschmerz spüren sei nicht bestätigt, klärt die Studie auf. 85 Prozent der Frauen, die glaubten einen Eisprung zu haben, hätten mit ihrer Annahme falsch gelegen.

Angenommen, Sie haben sich via Eisprungkalender den Tag ihres Eisprungs ausgerechnet. Nun sind Sie sich sicher: Am Tag des Eisprungs wird man ganz sicher schwanger. Doch auch diese Aussage stimme nicht, so die Uni Leipzig. Sogar bei Frauen, die jeden Tag Sex hätten, läge die Chance schwanger zu werden, bei nur 37 Prozent.

Auch der Mythos, dass Frauen, die extrem sportlich seien, keinen Eisprung bekämen bestätigt die Uni Leipzig nicht. Zu viel Stress sei zwar nicht gut für den Körper, doch müsse deswegen nicht gleich der Eisprung ausfallen. Für eine Schwangerschaft sei eine genaue Beobachtung des Zyklus und des Eisprungs der jeweiligen Frau von Nöten.

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Ist der Eisprungkalender ein alter Hut? Der Ovularing kann via Temperaturmessung eine Eisprung-Vorhersage abgeben.

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02.10.2014 16:00
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