Der Höhepunkt der Frau: Ist kein Orgasmus gleich?

Dienstag, 06.08.2013

Der Höhepunkt der Frau ist immer noch ein echtes Mysterium. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Frauen Orgasmen auf ganz unterschiedliche Weise erfahren können.

In der Forschung wird der Höhepunkt der Frau schon seit Langem diskutiert. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, den weiblichen Orgasmus zu kategorisieren. So wurde der Höhepunkt der Frau beispielsweise in den klitoralen, oberflächlichen Orgasmus und den vaginalen, tiefen Orgasmus unterteilt. Weitere Studien fanden einen Gebärmutter-Orgasmus oder G-Punkt-Orgasmus.

Wie viele verschiedene Höhepunkte der Frau gibt es?

Der amerikanische Psychologe Marine Balfour unterteilt den Höhepunkt der Frau gar in elf Varianten. Dabei ist er der Überzeugung, dass ein Orgasmus auch durch Stimulation der Brüste oder Lippen entstehen kann und sich von dort aus bis hin in die Genitalien ausbreitet. Auch gibt es Balfour zufolge neben dem G-Punkt auch noch einen A-Punkt und einen U-Punkt, die ebenfalls zu einer ganz eigenen Art von Orgasmus führen können. Welche Orgasmen eine Frau aber von all diesen tatsächlich erleben kann, ist individuell unterschiedlich. So haben manche Frauen schon Probleme mit dem klitoralen Orgasmus, während andere Balfour zufolge alleine durch das Schauen eines Pornos zu einem Orgasmus kommen können.

Welche Rolle spielt der Partner?

Auch die Forscher Jay Belsky von Birkbeck, University of London im Vereinigten Königreich und Robert King vom University College in Cork, Irland beschäftigen sich mit dem Höhepunkt der Frau. In einer Befragung von 265 Frauen kamen die beiden Wissenschaftler zu dem Schluss, dass sich Orgasmen in zwei Kategorien unterteilen lassen – den oberflächlichen und den tiefen Orgasmus. Zusätzlich zur Qualität des Orgasmus‘ hatten die Forscher den Studienteilnehmerinnen auch Fragen zu ihren Partnern gestellt.  Dabei entdeckten die Forscher Gemeinsamkeiten zwischen den Partnern der Frauen, die von einem tiefen Orgasmus berichteten. Die Partner zeigten einige evolutionär relevante Charaktereigenschaften, wie etwa Fürsorglichkeit, Dominanz und einen wahrnehmbaren attraktiven Geruch. Diese Merkmale unterstützen die Annahme, tiefe Orgasmen könnten eine evolutionär begründete Handlung sein. Denn ein tiefer Orgasmus beeinflusst den Spermatransport im weiblichen Körper positiv. Um die Annahmen der Forscher zu stützen, sollen nun weitere Studien folgen.

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