Dating-Apps fördern Tripper-Infizierungen

Montag, 05.01.2015

Der momentane Hype um Dating-Apps, wie beispielsweise Tinder bringt scheinbar nicht nur schnelle Liebe mit sich. Laut Experten infizieren sich deshalb immer mehr Menschen mit sexuell übertragbaren Krankheiten, wie zum Beispiel Tripper.

Per Smartphone-Klick ganz einfach zum nächsten Date gelangen, ist mittlerweile Normalität. Je einfacher jedoch die Verkupplungen werden, desto leichter infizieren sich Männer und Frauen in den 20ern und 30ern laut englischen Experten mit Geschlechtskrankheiten, wie beispielsweise Tripper.

Tripper & Co.: Tinder ist schuld?

Laut einer englischen Studie solle die Zahl von Tripper-Infizierungen seit 2012 um 15 Prozent gestiegen sein, berichtet die Internet-Plattform dailymail.co.uk. Aber auch die Ansteckung mit Syphilis sei um neun Prozent gestiegen, schreibt die Nachrichtenseite weiter. Schuld daran sei laut Peter Greenhouse von der Vereinigung für sexuelle Gesundheit und HIV in England der Hype um die Dating-Apps. "Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, dass jene Apps es für User verdammt leicht machen unverbindlichen Sex zu haben."

Bei Dating-Helferlis wie Tinder, erstellt man mit Hilfe seines Facebook-Profils einen Steckbrief. Anschließend werden mögliche passende männliche oder weibliche Partner vorgeschlagen. Das integrierte GPS im entsprechenden Smartphone generiert schließlich mögliche Date-Optionen im unmittelbaren Umfeld.

Tripper: Nur Safer Sex hilft!

Doch nicht nur Gonorrhoe, sondern auch Chlamydien, Syphilis und Genitalwarzen seien durch Dating-Apps immer mehr im Umlauf. Seit 2012 habe es in England sechs Fälle von Syphilis gegeben, wobei, laut dem Experten Dr. Ian Simms vom Public Health Institut,  jene Dating-Apps eine Rolle gespielt hätten. Krankheitsausbrüche würden sich scheinbar nicht länger auf ein bestimmtes Gebiet beschränken, sondern sich durch den schnellen Sex via App rasant auf andere Städte ausbreiten können, so dailymail.co.uk. Die Tinder- oder Grinder- (das Pendant für homosexuelle Nutzer) Verantwortlichen wiesen jedoch jegliche Schuld von sich, da nicht bewiesen werden könne, dass die Apps tatsächlich an der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten wie Tripper beteiligt sei. "Der einzige Schutz ist in diesem Fall Safer-Sex!", so ein Sprecher des Public Health Institute of England.

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Experten behaupten , dass Dating-Hilfen, wie Tinder an der rapiden Ausbreitung von Tripper-Infizierungen beteiligt seien.

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