Chronischer Scheidenpilz: Hilft Naturheilkunde?

Dienstag, 20.05.2014

Wenn Sie unter immer wiederkehrenden Scheidenpilz leiden, kann eine ganzheitliche Therapie hilfreich sein, wie sie in der Naturheilkunde angewendet wird.

Bei Scheidenpilz erzielen spezielle Medikamente, sogenannte Antimyotika, meist einen schnellen Heilungserfolg. Doch einige Frauen sind schon nach wenigen Wochen erneut von dem Vaginalpilz betroffen. Die Naturheilkunde mit ihrem ganzheitlichen Ansatz kann möglicherweise Abhilfe schaffen.

Ursachen für chronischen Scheidenpilz

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Tritt Scheidenpilz innerhalb weniger Wochen oder Monate immer wieder auf, geht die Naturheilkunde dem Magazin "Heilpraxisnet.de" zufolge davon aus, dass im Darm zu viele Pilze vorhanden sind. Der sogenannte Candida albicans ist einer der möglichen Auslöser von Vaginalpilz und gehört nicht zu den Pilzen, die die Darmflora und Scheidenflora von Natur aus besiedeln. Allerdings bereitet er Menschen mit einem intakten Immunsystem normalerweise keine Probleme. Unter Experten gehen die Meinungen darüber auseinander, inwiefern Candida albicans bei empfindlichen Menschen oder Menschen mit geschwächter körpereigener Immunabwehr Beschwerden auslösen können. Einigkeit herrscht zumindest darin, dass die Pilze gefährlich werden können, wenn das Immunsystem deutlich beeinträchtigt ist, etwa bei AIDS-Kranken.

Ganzheitliche Behandlung

Weil in der Naturheilkunde davon ausgegangen wird, dass ein Zuviel des Pilzes im Darm zu einer immer wiederkehrenden Erkrankung an Scheidenpilz führen kann, setzt die Behandlung auch dort an. Um den Pilz im Darm auszurotten, kommen Mittel zum Einsatz, die Myrrhe und Kamille enthalten. Außerdem wird eine Darmsanierung verordnet, bei der nicht nur die "schlechten" Pilze abgetötet werden, sondern auch mithilfe spezieller Präparate die natürliche Besiedelung mit "guten" Darmbakterien gefördert wird. Diese Darmsanierung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.

In dieser Zeit verordnen einige Therapeuten auch eine spezielle Diät, bei der die Patientin weitestgehend auf Weißmehlprodukte und Zucker verzichtet. Ob diese allerdings dazu geeignet ist, den Pilz "auszuhungern", bezweifelt vor allem das Gros der Schulmediziner. Fakt ist, dass Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen sollten, wenn Sie immer wieder unter Scheidenpilz leiden. Dieser kann Sie dazu beraten, ob ein naturheilkundlicher Therapieansatz in Ihrem individuellen Fall sinnvoll ist.

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