Bevorzugen Privatschüler Bondage? Neue Studienergebnisse

Donnerstag, 24.04.2014

Gibt es einen Zusammenhang zwischen teurer Bildung und einer Vorliebe für Bondage? Eine britische Studie will herausgefunden haben, dass Privatschüler Fesselspiele bevorzugen.

Neigen die Absolventen teurer Privatschulen im späteren Leben tatsächlich stärker zu Bondage und anderen Sexpraktiken abseits der Norm? Zumindest will das eine von der "Daily Mail" zitierte Umfrage des Sextoy-Versands "Lovehoney" herausgefunden haben. Hierfür wurden die Angaben von 1.600 Befragten mit unterschiedlichen Bildungshintergründen ausgewertet. Herauskam, dass "poshe" Privatschulabsolventen zwar stärkere Vorlieben für Fesselspiele und Co. zeigten, sich aber grundsätzlich unsicherer waren, wenn es um Aktivitäten im horizontalen Bereich geht.

Bondage: Upper Class Only?

Nach der Auswertung der "Lovehoney"-Umfrage kristallisierten sich drei Haupterkenntnisse heraus: Zum einen sollen Menschen mit Privatschulhintergrund weniger sexuelles Selbstbewusstsein aufweisen. Nur 3,6 Prozent der befragten ehemaligen Privatschüler bewerteten ihre eigene Performance im Bett mit der Höchstnote. Andererseits heißt es, dass gerade die Absolventen von Eton, Harrow, Cheltenham und Cob mit höherer Wahrscheinlichkeit mit Bondage experimentiert haben. Im Gegensatz zu 41 Prozent der Absolventen öffentlicher Schulen hatten 51 Prozent der befragten Privatschulabsolventen Bondage ausprobiert.
Auch gaben zwei Drittel von ihnen zu, schon einmal Sex in der Öffentlichkeit gehabt zu haben. Außerdem sollen ehemalige Privatschüler laut den Umfrageergebnissen allgemein einen höheren Sexualtrieb aufweisen und dementsprechend auch mit höherer Wahrscheinlichkeit jeden Tag Sex haben – 20 Prozent der Befragten gab sich in dieser Kategorie die Top-Wertung.

Was hinter den Ergebnissen steckt

Laut der "Daily Mail" resultiert das mangelnde sexuelle Selbstvertrauen ehemaliger Privatschüler daraus, dass die Schüler englischer Privatschulen noch immer nach Geschlechtern getrennt erzogen würden. Die fehlende Interaktion mit dem anderen Geschlecht führe zu Unsicherheiten im Erwachsenenalter. Ein Sprecher der Umfrageveranstalter bei "Lovehoney" erklärte: "Die Studie zeigt, dass der Bildungshintergrund durchaus das Sexleben der Menschen beeinflussen kann, wenn sie erwachsen sind." Und weiter: "Die Menschen tendieren dazu, zu denken, dass die Absolventen von Privatschulen im Alltagsleben generell mehr Selbstvertrauen an den Tag legen, aber es scheint, als ob das nicht zutrifft, wenn es um ihr Sexleben geht."

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