Beugt Masturbation Krankheiten vor? – Gesunder Solo-Sex

Montag, 17.02.2014

Wenn das kein Grund für Solo-Sex ist: Masturbation kann angeblich Krankheiten wie Prostatakrebs und Blasenentzündung vorbeugen.

Fast alle Frauen und Männer tun es, aber kaum einer traut sich, es zuzugeben. Masturbation ist immer noch eine Art Tabuthema in der heutigen Gesellschaft. Dabei kann die Selbstbefriedigung viele verschiedene, positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wie die australischen Dozenten Anthony Santella und Spring Chenoa Cooper feststellen. Wie sie auf der Akademiker-Plattform "The Conversation" schreiben, könne der Solo-Sex sogar einigen Krankheiten vorbeugen.

Masturbation gegen Blasenentzündung?

 

Selbstbefriedigung soll laut der beiden Australier als eine Art Präventivmaßnahme gegen Blasenentzündung funktionieren. Während der sexuellen Erregung beim Masturbieren öffnet sich der Gebärmutterhals, er wird gestreckt – genauso wie die dazugehörige Schleimhaut. Dadurch können Flüssigkeiten, die teilweise viele Bakterien enthalten, zirkulieren und schließlich ausgespült werden. Weniger Bakterien – geringeres Risiko einer Blasenentzündung, so die Experten.

Doch Masturbation kann angeblich noch viel mehr. Sie soll zum Beispiel Menschen helfen, die an Schlaflosigkeit leiden. Die Ausschüttung bestimmter Hormone und der Stressabbau während der Selbstbefriedigung können diesen Menschen helfen, besser zu schlafen. Außerdem sei der Solo-Sex eine der besten Möglichkeiten, um den Beckenboden zu stärken – hierbei helfen angeblich die Muskelkontraktionen, die sich bei einem Orgasmus abspielen.

Weitere gesundheitliche Vorteile

Auch auf das Immunsystem soll die Masturbation einen positiven Einfluss haben, so Cooper und Santella. Dies habe mit dem Cortisol-Spiegel zu tun, der während der Selbstbefriedigung steige und somit in geringem Maße dazu beitragen könne, die Immunfunktion zu verbessern. Die während des Masturbierens ausgeschütteten Hormone können angeblich sogar die Symptome einer Depression mildern.

Auch die Männer werden sich freuen zu hören, dass sie ihrem Körper mit Selbstbefriedigung etwas Gutes tun können. Das Risiko für Prostatakrebs lasse sich damit nämlich reduzieren, so die Experten. Das liege mit großer Wahrscheinlichkeit daran, dass auch hier die Prostata eine Chance bekommt, Bakterien auszuschwemmen, die sonst den Krebs verursachen könnten. Einen finalen Nutzen des Masturbierens nennen Cooper und Santella ebenfalls: Es ist der beste und einfachste Weg zu einem intensiven Orgasmus.

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