Beratungsstellen bei einer Abtreibung – Hier finden Sie Hilfe

Montag, 19.08.2013

Abtreibung ist ein sensibles Thema. Oftmals hilft es, vor dem einschneidenden Schritt verschiedene Beratungsstellen aufzusuchen und sich professionelle und unabhängige Hilfe zu holen.

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Nicht wenige Frauen stehen irgendwann in ihrem Leben an dem wichtigen Punkt, an dem sie sich für oder gegen eine Schwangerschaft entscheiden müssen. Ungeplante Schwangerschaften passen häufig nicht in die aktuelle Lebensplanung. Entweder geht die Ausbildung vor, die Lebensumstände sind ungeeignet oder die Frauen fühlen sich einfach noch nicht bereit oder zu jung für ein Kind. In solchen Fällen sind unabhängige Beratungsstellen ideal, die mit ihren Patientinnen alle wichtigen Punkte zur Abtreibung besprechen und natürlich auch viele Tipps für ein Leben mit Kind haben. Falls Sie sich sicher sind, dass Sie Ihre Schwangerschaft abbrechen möchten, ist ein Beratungsgespräch außerdem fest vorgeschrieben.

Abtreibung: Vielfältige Beratungsstellen

Zu den offiziellen Beratungsstellen in Deutschland gehören die ProFamilia-Beratungsstellen, die Arbeiterwohlfahrt und in bestimmten Städten auch die Familienplanungszentren. Freiwillige Beratungen können auch in Frauengesundheitszentren in Deutschland durchgeführt werden. Seit einigen Monaten bietet die ProFamilia auch Onlineberatungen an. Die Onlineberatung ersetzt allerdings keine echte Beratung. Nur die offiziellen Beratungsstellen in Deutschland können den sogenannten Beratungsschein ausfüllen, der für eine Abtreibung benötigt wird. Hierbei gibt es gewisse Fristen einzuhalten: Falls die Beratung am Montag stattfindet, kann die Abtreibung frühestens am Freitag durchgeführt werden. So kann gewährleistet werden, dass eine gewisse Bedenkzeit stattfindet.

Anonyme Beratung vor einer Abtreibung

Die Beratung kann natürlich auch völlig anonym erfolgen. Zwar muss die Bescheinigung zur Abtreibung am Ende den Namen der Patientin tragen, allerdings ist es auch möglich, dass ein anderer Mitarbeiter der Beratungsstelle die Bescheinigung für Sie ausstellt. Offizielle Beratungsstellen sind zwar verpflichtet, jedes Jahr einen Beratungsbericht zu verfassen, allerdings werden alle Namen und Daten der Patientinnen anonymisiert. Die Beratung erfolgt nicht komplett anonym, aber es werden keine persönlichen Daten herausgegeben. Die Beratungsstellen werden in einem Abstand von drei Jahren regelmäßig von Behörden kontrolliert. Eine Abtreibung sollte gut überlegt sein, da eventuell auch Spätfolgen auftreten können - sowohl psychischer als auch physischer Natur. Achten Sie deshalb immer auf sichere Verhütung, wenn Sie nicht schwanger werden möchten.

Eine Abtreibung ist eine folgenschwere Entscheidung. Wir informieren über gesetzliche Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch, Methoden und mögliche Folgen.

Die allermeisten Frauen in Deutschland beenden ihre Schwangerschaft nicht etwa aus medizinischen Gründen, sondern weil sie ungewollt schwanger wurden. Was es bei der Abtreibung in diesem Fall zu beachten gibt? Wir haben alle Informationen zum Schwangerschaftsabbruch für Sie zusammengestellt.

 

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