Behandlung von Scheidenpilz – Welche Therapie hilft?

Dienstag, 07.01.2014

Scheidenpilz gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten im weiblichen Intimbereich. Üblicherweise ist eine Behandlung des Pilzes aber unkompliziert.

Auch wenn ein Scheidenpilz sehr unangenehm sein kann, ist eine Erkrankung noch lange kein Grund, in Panik auszubrechen. Denn mit der richtigen Behandlung lässt sich der Pilz schnell wieder vertreiben. Dafür stehen spezielle Medikamente zur Verfügung.

Muss Scheidenpilz grundsätzlich behandelt werden?

Nein, denn dem Expertenportal "Frauenärzte im Netz" zufolge klingen manche Pilzinfektionen auch von allein wieder ab. Weil sich Pilze in feucht-warmem Klima besonders wohlfühlen, kann es hilfreich sein, die Schamhaare etwas zu kürzen – größere Rasur-Aktionen sollten Sie allerdings vermeiden, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.

Verwenden Sie nur milde, pH-neutrale Seifen zur Reinigung. Sitzbäder mit Kamille beruhigen die Haut und können den Selbstheilungsprozess des Körpers unterstützen. Auch wenn das Einführen eines mit Naturjoghurt getränkten Tampons in die Scheide als Geheimtipp gilt, um den Juckreiz bei einem Scheidenpilz zu lindern – den Experten zufolge habe diese Methode keinen Nutzen und sei deshalb auch nicht empfehlenswert.

Scheidenpilz: Behandlung mit Medikamenten

Verschwindet der Scheidenpilz nicht von selbst, gibt es spezielle Anti-Pilz-Medikamente, auch Antimyotika genannt, mit denen der Pilz behandelt werden kann. Viele dieser Medikamente sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Dabei handelt es sich meist um Kombi-Präparate, die aus Salben und Zäpfchen bestehen. Mithilfe der Salben, die auf die Schleimhäute aufgetragen werden, erfolgt eine Behandlung des Pilzes direkt an den Stellen, an denen er auftritt. Für eine Behandlung im Inneren des Körpers werden spezielle Zäpfchen in die Scheide eingeführt. Die Therapie dauert meist drei Tage – sind die Beschwerden danach noch nicht abgeklungen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Therapie auch für den Partner?

In der Vergangenheit war es üblich, auch den Partner zu behandeln, wenn eine Frau an einem Scheidenpilz erkrankte. Doch weil verschiedene Studien zu dem Schluss kamen, dass eine Therapie des Partners keinen positiven Einfluss auf den Erfolg einer Behandlung hat, verordnen Ärzte mittlerweile keine gesonderte Therapie für den Partner mehr. Lediglich wenn eine Frau zum wiederholten Male an einem Scheidenpilz erkrankt, kann es sinnvoll sein, dass sich auch ihr Partner ärztlich untersuchen und gegebenenfalls behandeln lässt.

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