Ausbleiben der Periode: Sekundäre Amenorrhoe

Montag, 17.02.2014

Ein Ausbleiben der Periode wird als sekundäre Amenorrhoe bezeichnet, wenn die Frau zuvor bereits Menstruationsblutungen gehabt hat.

Das Ausbleiben der Periode kann sich auf zwei verschiedene Arten äußern: Lässt die erste Menstruation länger als bis zum 16. Lebensjahr auf sich warten, sprechen Mediziner von einer primären Amenorrhoe. Bei Frauen, die von einem plötzlichen Ausbleiben der Periode betroffen sind, zuvor aber schon regelmäßig Monatsblutungen gehabt haben, handelt es sich hingegen um eine sogenannte sekundäre Amenorrhoe.

Wann ist eine sekundäre Amenorrhoe gegeben?

Leichte Schwankungen im Zyklus sind vor allem bei jungen Frauen normal. Auch kann es durch verschiedene äußere Faktoren wie beispielsweise Stress dazu kommen, dass die Menstruation etwas unregelmäßig auftritt. Bis im medizinischen Sinne eine sekundäre Amenorrhoe vorliegt, muss die Periode mehr als drei Monate ausbleiben.

Gründe für das Ausbleiben der Periode

Wenn eine sekundäre Amenorrhoe auftritt, sind dem Medizinportal "Onmeda" zufolge in 75 Prozent der Fälle Funktionsstörungen des Gehirns ursächlich. Schuld daran können Veränderungen in der Hirnanhangsdrüse sein. Setzt daraufhin die Stimulation der Eierstöcke aus, kann die Periode ausbleiben. Gründe hierfür können beispielsweise Tumore im Gehirn sein.

Weiterhin kann es durch das Absetzen der Antibabypille zu einem Ausbleiben der Periode kommen. Bis sich der Regulationsmechanismus zwischen Gehirn und Eierstöcken nach der letzten Pilleneinnahme wieder normalisiert hat, können bis zu sechs Monate vergehen. In dieser Zeit kann die Menstruation ausbleiben.

Auch in der Stillzeit kann es zu einer sekundären Amenorrhoe kommen. Denn um die Milchproduktion anzuregen, schüttet der Körper vermehrt das Hormon Prolaktin aus. Dieses Hormon kann den Zyklus beeinflussen, wodurch es zu einem Ausbleiben der Periode kommen kann. Aber nicht nur während der Stillzeit bildet der Körper eine größere Menge Prolaktin – auch Tumore oder die Einnahme verschiedener Medikamente können hierfür ursächlich sein.

Psychische Faktoren

Neben körperlichen Ursachen können auch psychische Faktoren zu einem Ausbleiben der Periode führen. Stehen Sie vor wichtigen persönlichen oder beruflichen Entscheidungen, stirbt ein Mensch, der Ihnen sehr nahegestanden hat, oder hat sich Ihr Partner gerade von Ihnen getrennt, kann auch das ursächlich für die fehlende Menstruation sein.

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Ausbleiben der Periode: Mögliche Gründe

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Ein Ausbleiben der Periode wird als sekundäre Amenorrhoe bezeichnet, wenn die Frau zuvor bereits Menstruationsblutungen gehabt hat.
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17.02.2014 15:12
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