Ausbleiben der Periode - Ist eine Krankheit schuld?

Mittwoch, 23.04.2014

Für das Ausbleiben der Periode kommen verschiedene Ursachen infrage – unter anderem diverse Krankheiten.

Ein Ausbleiben der Periode wird als sekundäre Amenorrhoe bezeichnet, wenn die zuvor regelmäßigen Menstruationsblutungen für mindestens drei Monate nicht mehr auftreten. Schuld daran können verschiedene Krankheiten sein. Und auch wenn eine primäre Amenorrhoe vorliegt, also die erste Regelblutung länger als bis zum 16. Lebensjahr auf sich warten lässt, sind dafür zumeist Krankheiten ursächlich.

Ausbleiben der Periode durch Krankheit

Tritt die erste Periode gar nicht erst auf, sind dem Expertenportal "Frauenärzte im Netz" zufolge fast immer körperliche Ursachen schuld daran. Neben angeborenen genitalen Fehlbildungen können auch hormonelle Störungen im Gehirn oder Funktionsstörungen der Eierstöcke für das Ausbleiben der Periode verantwortlich sein.

Auch bei der sekundären Amenorrhoe können Krankheiten dazu führen, dass die Menstruation ausbleibt. Gemein ist diesen Erkrankungen, dass sie den Hormonspiegel beeinflussen – und einen erhöhten Wert männlicher Geschlechtshormone zur Folge haben. Eine typische Erkrankung, bei der dies geschieht, ist beispielsweise das polyzystische Ovarialsyndrom. Weiterhin gibt es Tumore, die männliche Hormone produzieren und so einen Überschuss ebendieser verursachen.

Auch die Psyche hat Einfluss auf den Zyklus

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Neben körperlichen Erkrankungen gibt es auch psychische Beschwerden, die zu einem Ausbleiben der Periode führen können. Dazu gehört vor allem die Magersucht. Denn weil die betroffenen Frauen unter starkem Untergewicht leiden, kann es aufgrund des Gewichtsverlusts zu Störungen im Hormonhaushalt kommen. Auch infolge von starken seelischen Belastungen, wie sie bei den unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen auftreten, kann die Menstruation ausbleiben.

Wie genau Stress und das Ausbleiben der Periode zusammenhängen, ist laut "Frauenärzte im Netz" nicht vollständig bekannt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass Stress hormonelle Fehlsteuerungen im Gehirn verursachen. Infolgedessen ist offenbar die Regulation des Hormonhaushalts beeinträchtigt, sodass die männlichen Hormone vermehrt vorhanden sind.

Um herauszufinden, ob eine Krankheit als Ursache für das Ausbleiben der Periode infrage kommt, ist eine ausführliche Anamnese durch einen Arzt notwendig. Je nach vermuteter Erkrankung werden im Verdachtsfall schließlich verschiedene Untersuchungen wie etwa Bluttests, Ultraschalluntersuchungen oder eine Computertomografie durchgeführt.

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Ausbleiben der Periode: Mögliche Gründe

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23.04.2014 17:23
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