Aufklärung zur Genitalverstümmelung – Qualvolle Beschneidung

Montag, 14.10.2013

In einigen Ländern Afrikas und des Mittleren Ostens ist die weibliche Genitalverstümmelung – auch weibliche Beschneidung genannt – noch Praxis. Die Betroffenen leiden ihr Leben lang.

Zum Thema der weiblichen Genitalverstümmelung besteht noch immer ein großer Bedarf an Aufklärung. Den Brauch, bei dem der weibliche Intimbereich grausam und oft mit unzureichender medizinischer Versorgung verstümmelt wird, müssen jährlich weiterhin rund drei Millionen Mädchen und Frauen über sich ergehen lassen.

Weibliche Beschneidung: Noch immer zu wenig Aufklärung

Weibliche Beschneidung oder Genitalverstümmelung bedeutet, dass den betroffenen Mädchen die äußeren Genitalien teilweise oder vollständig entfernt werden. Dies betrifft hauptsächlich die Klitoris und die kleinen Schamlippen. Teilweise werden auch die äußeren Schamlippen vernäht, sodass nur noch eine winzige Öffnung verbleibt, durch welche die Betroffene urinieren und menstruieren kann. Die Verstümmelungen im Intimbereich erfolgen meist im Kindesalter oder vor Eintreten der Pubertät und dienen als Initiationsritus.

Der Eingriff, der ohne Betäubung mit Messern, Scheren oder Glasscherben durchgeführt wird, soll die Frau ins Erwachsenenleben überführen und sie auf die Schmerzen der Geburt vorbereiten. In den betroffenen Ländern wird das Ritual vor allen mit kultureller Tradition begründet. Auch nach Aufklärung über die Risiken unterzieht sich weiterhin ein Anteil der Frauen in diesen Gebieten dem brutalen Eingriff im Intimbereich sogar freiwillig.

Aufklärung und die Problematik kultureller Traditionen

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Trotz verschiedener Kampagnen zur Aufklärung ist der soziale Druck auf die Frauen in den betroffenen Regionen noch immer sehr hoch. Unbeschnittene Frauen gelten dort als unrein, sodass Mütter ihre Töchter selbst dann noch beschneiden lassen, wenn sie bereits über die Risiken aufgeklärt worden sind. Bestrebungen zur Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung bestanden bereits in der Kolonialzeit, allerdings aus anderen Gründen: Man hielt es für ein verachtenswertes Ritual von "Wilden".

Heute gibt es Gegenbewegungen auch in den afrikanischen Ländern selbst. Häufig haben es sich die dort lebenden Frauen, die selbst beschnitten sind, zur Aufgabe gemacht, für Aufklärung zu sorgen und die Verbreitung des brutalen Rituals einzudämmen.

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