Aufklärung über Verhütungsmethoden: Das Verhütungspflaster

Mittwoch, 25.09.2013

Das Verhütungspflaster zählt zu den hormonellen Verhütungsmethoden. Zur Aufklärung: Statt täglich die Antibabypille einzunehmen, wird das Pflaster einfach auf die Haut geklebt.

Für eine detaillierte Aufklärung über das Verhütungspflaster und dessen Sicherheit können Sie auch Ihren Frauenarzt befragen. Doch selbst laut Pearl-Index gilt das Pflaster als sehr sichere Verhütungsmethode. Dieser Index besagt, wie viele von 100 Frauen binnen eines Jahres trotz Verwendung des Verhütungsmittels schwanger geworden sind. Beim Verhütungspflaster liegt dieser Wert zwischen 0,72 und 0,9.

Aufklärung reicht nicht immer zur Verhütung

Dadurch, dass Sie das Pflaster auf die Haut aufkleben, eignet es sich besonders gut, wenn Sie in einem Beruf arbeiten, der das regelmäßige Einnehmen der Pille erschwert oder aber wenn Sie chronische Probleme mit Ihrem Magen und Darm haben. Denn im Gegensatz zur Antibabypille gelangt der Wirkstoff nicht über die Magenschleimwand in die Blutbahn, sondern über die Haut – also transdermal.

In dem Pflaster sind die weiblichen Sexualhormone Gestagen und Östrogen enthalten. Während diese über die Haut in die Blutbahn gelangen, verhindern sie, dass es zum Eisprung kommt. Sollte es trotzdem einmal dazu kommen, sorgen die Hormone dafür, dass sich die befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutterschleimhaut einnisten kann. Außerdem sorgen sie dafür, dass sich Ihre Schleimhaut der Gebärmutter verdickt und somit das Eindringen der Samenzellen erschwert und zum Teil sogar verhindert.

Wie wird ein Verhütungspflaster verwendet?

Für einen Menstruationszyklus werden drei Pflaster benötigt, die jeweils für sieben Tage auf der Haut bleiben. Die Struktur der Pflaster ist so ausgearbeitet, dass Sie damit problemlos duschen und baden können. Was Sie allerdings vermeiden sollten, ist der Kontakt mit Fetten oder Ölen. Das erste Pflaster muss am ersten Tag der Menstruation aufgetragen werden und nach sieben Tagen gewechselt werden. Nach drei Wochen sind die Pflaster verbraucht und der Körper bleibt eine Woche pflasterfrei, damit er sich auf die nächste Menstruation einstellen kann – im Prinzip genau wie bei der Einnahme der Pille.

Am besten zum Aufkleben eignet sich das Gesäß, der Bauch, der Oberarm oder der Rücken. Sollten Sie einmal das Wechseln des Pflasters vergessen haben, können Sie dies binnen 48 Stunden ohne Bedenken nachholen. Allerdings sollten Sie nie die sieben Tage, die Sie ohne Pflaster sind, überschreiten. Anderenfalls gibt es keine Gewährleistung für den Empfängnisschutz.

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Verhütungs-Check: Das Verhütungspflaster

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