Anzeichen einer Fehlgeburt: Was sind die Warnsignale?

Dienstag, 18.03.2014

Lässt sich eine Fehlgeburt abwenden, wenn man die Anzeichen rechtzeitig erkennt? Wichtig ist zunächst, die Warnsignale richtig zu deuten.

Etwa ein Drittel aller Schwangeren erleidet eine Fehlgeburt. Unter einem Abort verstehen Experten das Ende einer Schwangerschaft, bevor das Kind lebensfähig ist. Als Richtwert gilt ein Abbruch vor der 24. Schwangerschaftswoche oder wenn der Fötus weniger als 500 Gramm wiegt. Viele Frauen wissen zu diesem Zeitpunkt gar nicht, dass in ihnen ein Kind heranwächst. Die Anzeichen einer Fehlgeburt sind entsprechend schwierig zu deuten.

Schmerzen als Anzeichen einer Fehlgeburt

Unabhängig davon, ob eine Schwangerschaft bereits festgestellt wurde oder nicht, sollten starke Schmerzen im Unterleib und Unterbauch, die den Wehen ähneln, ein deutliches Warnsignal sein, einen Arzt aufzusuchen. Zu diesen krampfartigen Schmerzen können weitere Beschwerden im unteren Rücken kommen – vor allem, wenn beide Symptome gemeinsam auftreten, können sie eine Fehlgeburt ankündigen.

Zu den weiteren möglichen Anzeichen eines Aborts zählen vaginale Blutungen in unterschiedlich starker Ausprägung. Diese können aber auch andere Ursachen haben – ein Besuch beim Frauenarzt sollte für Aufklärung sorgen. Eine für die Mutter besonders gefährliche Form der Fehlgeburt ist der sogenannte Abortus febrilis, der mit hohem Fieber sowie eitrigem Ausfluss einhergeht, so die Experten des Gesundheitsportals "Onmeda". Lassen Sie eine mögliche Fehlgeburt oder andere Ursachen unbedingt von Gynäkologen feststellen.

Lässt sich eine Fehlgeburt abwenden?

Entscheidend bei dieser Frage ist einerseits das frühzeitige Erkennen der Symptome. Allerdings lässt sich keine generelle Prognose aufstellen, ob sich der Abort noch abwenden lässt. Der Frauenarzt wird überprüfen, ob sich der Muttermund bereits geöffnet hat. Mithilfe eines Ultraschalls oder anderen Verfahren kann er zudem den Herzschlag des ungeborenen Kindes prüfen. Auch Form und Zustand der Gebärmutter geben Aufschluss.

Tatsächlich kann eine Fehlgeburt dank stationärer Therapie, Bettruhe oder operativen Eingriffen in einigen Fällen verhindert werden. Im Gegenzug kann es aber auch passieren, dass die typischen Anzeichen eines Aborts ausbleiben und die Fehlgeburt unbemerkt bleibt. Sie wird in der Regel erst später bei den regulären Ultraschalluntersuchungen festgestellt.

Wichtige Fakten rund um das Thema Fehlgeburt

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