Antibabypille: Verhüten mit Nebenwirkung

Montag, 05.08.2013

Kopfschmerzen oder keine Lust auf Sex? Vielleicht liegt die Ursache für diese Probleme in Ihrer Antibabypille. Wir klären über Nebenwirkungen des Verhütungsmittels auf.

Schon seit vielen Jahrzehnten gilt die Antibabypille als überaus beliebtes und sehr sicheres Verhütungsmittel für die Frau. Was dabei nicht vergessen werden sollte: Die Pille ist ein Medikament wie jedes andere auch. Das bedeutet, dass sie auch Risiken und Nebenwirkungen birgt, die man nicht unterschätzen sollte. Leiden Sie zum Beispiel an Spannungskopfschmerzen oder hat sich Ihre Libido plötzlich verabschiedet? Oder verspüren Sie vermehrt Erleichterung, nachdem Sie die Pille vergessen haben? Möglicherweise ist Ihr Verhütungspräparat hierfür verantwortlich. Mit welchen Nebenwirkungen Sie genau rechnen müssen, erfahren Sie hier.

Die Nebenwirkungen der Antibabypille

Grundsätzlich kann die Pille sehr viele Nebenwirkungen verursachen, allerdings treten die meisten Symptome nur sehr selten auf. Zu den harmlosen Nebenwirkungen der Antibabypille zählen Kopfschmerzen, Pilze, Zwischenblutungen, Ausfluss und wenig Lust auf Sex.

Viele Nebenwirkungen verschwinden nach dem Absetzen der Antibabypille recht schnell wieder. Allerdings kann es in Einzelfällen auch zu schwerwiegenderen Nebenwirkungen kommen. Hierzu zählen beispielsweise ein Herzinfarkt, Hirnschlag, Migräneanfälle, Thrombosen und Lungenarterienembolien.

Auch hoher Blutdruck und Depressionen können durch die Pille verursacht werden. Vorsicht: Häufig werden die Nebenwirkungen stärker, wenn Sie auf die Pillenpause verzichten oder auch die Pille vergessen. Zusätzlich sollen Knoten in der Brust bei Frauen häufiger dann auftreten, wenn Sie schon lange die Antibabypille nehmen. Auch das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, soll durch die Pille erhöht sein. Da es sich bei der Pille um ein Medikament handelt, das oral eingenommen wird, kann auch ein Leberschaden begünstigt werden. Die Leber kann unter Umständen langfristig nicht mit den künstlichen Hormonen umgehen und Tumore entwickeln.

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Vorab über Nebenwirkungen informieren

Wer sich also für die Verhütung mit der Antibabypille entscheidet, sollte sich vorab eingehend von seinem Arzt beraten lassen, Risiken abklären und sich über alle möglichen Nebenwirkungen informieren. Falls Sie während der Einnahme irgendeine Veränderung bei sich bemerken, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen.

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Sich intensiv und ausführlich über Verhütungsmittel zu informieren ist unumgänglich. Denn jede Frau hat Ihre eigenen Bedürfnisse.

Ob Pille, Persona, oder Vaginalring: Wer nicht ungewollt schwanger werden möchte, sollte das Thema Verhütung ganz oben auf seine Prioritätenliste setzen.

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