Affäre am Arbeitsplatz – Mythos "Hochschlafen"

Montag, 09.12.2013

Nutzen die Deutschen eine Affäre am Arbeitsplatz, um sich hochzuschlafen? Eine Studie zeigt, dass die Erwerbstätigen in diesem Punkt eher vorsichtig sind.

Der Arbeitsplatz wird für die besonders fleißigen Erwerbstätigen in Deutschland häufig zu einer Art zweitem Zuhause. Dann werden meist auch die sozialen Kontakte eher dort geknüpft als in der wenig vergönnten Freizeit. Nicht selten kommt es im Zuge dessen auch zur einen oder anderen Affäre. Dass die deutschen Arbeitnehmer solche flüchtigen Liebeleien nutzen, um auf der Karriereleiter ein Stück nach oben zu kommen, ist aber eher die Seltenheit.

Eine Affäre nur zum Hochschlafen?

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Netzwerks XING zeigt: Zumindest die deutschen Erwerbstätigen sind von der Idee, sich mittels einer Affäre Vorteile im Job zu verschaffen, nicht begeistert. Ganze 94 Prozent der mehr als 1.000 Befragten würden diesen Schritt nicht wagen, wenn allein die Absicht des sogenannten Hochschlafens dahintersteckt. Dennoch gibt es diese Bereitschaft. Vor allem bei den unter 30-Jährigen ist sie vergleichsweise hoch ausgeprägt. 13 Prozent dieser jüngeren Arbeitnehmer gaben an, bereit zu sein, sich für bessere Karrierechancen auf ein Abenteuer einzulassen.

Die Bereitschaft ist da, aber gering

Generell stehen 28 Prozent der Männer, aber nur 12 Prozent der Frauen einer Affäre am Arbeitsplatz offen gegenüber – egal, ob damit ein Karrieresprung oder andere Vorteile verbunden sind oder nicht. Auch hier liegen junge Menschen statistisch gesehen weit vorne: Insgesamt 30 Prozent der Erwerbstätigen zwischen 18 und 29 Jahren könnten sich vorstellen, in einem Kollegen mehr zu sehen als nur einen Freund. Etwa 20 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe hatten sogar schon einmal eine Affäre am Arbeitsplatz, wie die Forsa-Studie weiter ausführt.

Interessant ist dabei, dass sich ein Großteil der Affären zwischen Angehörigen derselben Hierarchiestufe abspielt. Kaum jemand kann sich offenbar vorstellen, eine Liebelei mit Untergebenen, Praktikanten oder gar dem eigenen Chef anzufangen – damit ist das Thema Hochschlafen im Prinzip auch wieder vom Tisch. Und diejenigen, die sich auf eine Liebelei mit Untergebenen einlassen, dürften karrieretechnisch wahrscheinlich gar keine Vorteile herausschlagen.

Erfüllender Sex spielt in fast jeder Beziehung eine große Rolle: Abenteuerliche Sexstellungen können das gemeinsame Vergnügen beflügeln.

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09.12.2013 17:25
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