Ärger um Vibrator-App - peinliche Reviews

Samstag, 09.08.2014

Mit der iVibe Massager-App lässt sich ein iPhone in einen Vibrator verwandeln. Doch einige Kunden, die die Vibrator-App erwarben, bereuten den Kauf hinterher sehr.

Wer sich nicht traut, in einen richtigen Vibrator zu investieren oder es einfach als praktisch empfindet, sein iPhone lustvoll umzufunktionieren, für den gibt es die Vibrator-App iVibe Massager. "Die Erste! Die Beste! Die Original vibrierende iPhone-App!", werben die Hersteller im iTunes-Shop für die Anwendung. Hier werden die Vibrationen als hilfreich für "Haarwachstum und zur Behandlung von Cellulite und Falten" beschrieben. Nur ein Satz mit Zwinker-Smiley weist auf die "wahre" Funktion der Vibrator-App hin: "Sie können es auch in intimen Regionen verwenden, um Ihr Leben aufzupeppen."

Durch die Vibrator-App wird das iPhone zum Vibrator

Peinlich oder ganz natürlich? Völlig egal - es gibt einfach Situationen, in denen keine Frau gesehen werden will. No.3: Lust auf Selbstbefriedigung

No.3 Lust auf Selbstbefriedigung

Was bei Männern als ganz natürlich angesehen wird, darüber wird bei Frauen noch immer weitgehend geschwiegen: Selbstbefriedigung. Frauen haben die Lust am eigenen Körper längst entdeckt. Nur reden wollen sie darüber nicht - und schon gar nicht dabei erwischt werden. So natürlich Frauen mittlerweile ihre sexuellen Wünsche mit dem Partner ausleben, so schwer fällt es den meisten zur persönlichen Selbstbefriedigung zu stehen.

Auf der Website der App ist man in der Beschreibung weniger zurückhaltend: Mithilfe der eingebauten Vibrationsfunktion verwandle die Vibrator-App das Telefon in einen Vibrator bzw. ein "Massagegerät" mit vier verschiedenen Vibrationsstufen. "Nicht nur stellt der 'iVibe Massager' ein großartiges Massagegerät dar, es handelt sich auch um den diskretesten Vibrator auf dem Markt", heißt es hier. Und weiter: "Weil Sie Ihr Telefon sowieso überall mit hinnehmen, müssen Sie sich nie wieder Sorgen machen, dass jemand Ihr persönliches Lustgeheimnis entdecken könnte."

Das Problem mit der Diskretion der Vibrator-App

Die Käufer der eigentlich so diskreten Vibrator-App sahen sich allerdings vor ein Problem gestellt: Wie unter anderem "The Daily Dot" berichtet, bereuen vor allem einige der jüngeren User den Download der Anwendung, denn natürlich taucht die Vibrator-App auf der iTunes-Einkaufsliste und in der entsprechenden Rechnung auf. Für Käufer im Teenageralter kann das natürlich zum Problem werden, wie einige bei "The Daily Dot" zitierte Reviews belegen. "Bitte löscht das von meiner Einkaufsliste", heißt es da zum Beispiel, "meine Freunde haben die Vibrator-App zum Spaß runtergeladen, aber meine Eltern werden mich dafür umbringen!" oder "Ich habe euch fünf Sterne gegeben, aber bitte löscht es von meiner Einkaufsliste, ich hatte keine Ahnung, dass es ein Sextoy ist!"

Im iTunes-Store hat man inzwischen auf derartige Vorwürfe reagiert. "Wenn Sie diese Vibrator-App von Ihrer Einkaufsliste entfernen wollen, kontaktieren Sie bitte den Apple Support. Wir haben nichts mit Ihrer Liste zu tun und können daher auch nichts davon entfernen", heißt es hier.

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Handy oder Vibrator? Beides! Wer nach einem Telefonat Lust auf ein Nümmerchen verspürt, der nutzt jetzt die Vibrator-App iVibe Massager.

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